Appell an Bürger: Schnelles Handeln bei Schlaganfall!

HAMBURG (di). Mit der Aktion "Schlaganfall - ein Notfall" will Hamburg die Öffentlichkeit stärker für das Krankheitsbild sensibilisieren. Die Initiatoren hoffen, dass Schlaganfälle künftig schneller erkannt und die Betroffenen unverzüglich in Stroke Units behandelt werden.

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"Die Zeitspanne zwischen dem Schlaganfall und der lebensrettenden Behandlung so kurz wie möglich halten" - dieses Ziel gab Hamburgs Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram zum Auftakt der sechsmonatigen Aktion aus.

Um auf die Kampagne und die Rettungsdienstnummer 112 aufmerksam zu machen, werden alle Hamburger Rettungs- und Notarztwagen mit einem entsprechenden blauen Aufkleber versehen. Verantwortlich für die Kampagne ist die Hamburger Arbeitsgemeinschaft Schlaganfall.

Bislang kommen nur 15 Prozent aller in Hamburg Betroffenen innerhalb der angestrebten zwei Stunden nach einem Schlaganfall in eine Stroke Unit. Grund ist ein zu langes Zögern vor dem Rufen des Rettungsdienstes. "Wir sind also häufig viel zu spät dran, um alle heute verfügbaren Behandlungsmethoden einzusetzen", sagt Chefarzt Professor Axel Müller-Jensen aus der Asklepios Klinik Altona. Der Klinikvertreter in der Arbeitsgemeinschaft erläutert: "Die Effektivität der Schlaganfalltherapie reduziert sich schon innerhalb der ersten drei Stunden auf 33 Prozent." Den Bürgern soll mit der Kampagne auch die Angst vor Fehlalarmen genommen werden.

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