Atherosklerose-Medikament verzögerte den Beginn von Diabetes

SAN FRANCISCO (sir). Als experimentelles Atherosklerose-Medikament besserte das Antioxidans Succinobucol in einer Studie bei Hochrisikopatienten den Stoffwechsel.

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Nicht-Diabetiker bekamen seltener Typ-2-Diabetes, bei Diabetikern sank der HbA1c. Ein Einfluss auf kardiovaskuläre Ereignisse ließ sich nicht nachweisen, wurde beim Diabetes-Kongress in San Francisco berichtet.

Die Wirksamkeit von Succinobucol (AGI-1067) vom Unternehmen AtheroGenics wurde in der ARISE*-Studie mit mehr als 6 000 KHK-Patienten geprüft. Sie hatten kürzlich einen Myokardinfarkt oder eine Episode instabiler Angina pectoris überstanden; alle waren ältere Menschen mit oder ohne Diabetes.

Im Mittel erhielten sie 24 Monate zusätzlich zur Standardtherapie entweder 300 mg Succinobucol oder Placebo. Keine Wirksamkeit ergab sich beim primären und sekundären Endpunkt - koronare vaskuläre Ereignisse wie Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall, Revaskularisierung und Klinikeinweisung wegen instabiler Angina.

Ein Nutzen ergab sich jedoch beim Stoffwechsel (tertiärer Endpunkt). So entwickelten 4,2 Prozent der Nicht-Diabetiker mit Placebo, aber nur 1,6 Prozent mit Succinobucol einen Typ-2-Diabetes.

Bei jenen, deren Diabetes zu Studienbeginn manifest war, stieg binnen 12 Monaten der HbA1c als Marker des langfristigen Blutzuckers mit Placebo um 0,2 Prozent; mit dem Antioxidans sank er um 0,3 Prozent. Häufigste unerwünschte Wirkung von Succinobucol war Diarrhoe. Doch nahm weder das Gewicht zu, noch gab es mehr Ödeme oder Hypoglykämien.

*Aggressive Reduction of Inflammation Stops Events

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