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Auch an Ovarialkarzinom denken!

MÜNCHEN (wst). Bei Frauen mit unspezifischen, unklaren anhaltenden Abdominalbeschwerden wie Völlegefühl, Obstipation oder Miktionsbeschwerden ist nicht zuletzt an ein Ovarialkarzinom zu denken. Es wird empfohlen, eine Abklärung beim Gynäkologen zu veranlassen.

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Daran hat Professor Jacobus Pfisterer aus Kiel bei einer von Essex pharma unterstützten Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie in München erinnert. Die maßgeblichen Untersuchungsmethoden bei Verdacht auf ein Ovarial-Ca sind eine eingehende bimanuelle gynäkologische Tastuntersuchung sowie eine Vaginal- und Abdominalsonografie, bei erhärtetem Verdacht auch eine Laparaskopie.

Computertomografie und MRT oder die Erfassung des Tumormarkers CA-125 spielen nur eine untergeordnete Rolle. Wie Pfisterer sagte, macht das Ovarial-Ca meist lange Zeit überhaupt keine Beschwerden. Und wenn sich betroffene Frauen mit den zuvor geschilderten Beschwerden vorstellen, liegt oft schon ein ausgedehnter Befund vor. Von den knapp 10 000 Ovarialkarzinomen, die in Deutschland jährlich neu auftreten, werden etwa drei Viertel erst in den fortgeschrittenen Stadien III und IV entdeckt. Die Crux: Frühsymptome fehlen, und es hat sich bislang kein praktikables Screening etabliert.

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