Bei milder Demenz sind Reisen möglich

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Sind Reisen für Demenz-Patienten zu empfehlen oder wirken sie sich eher negativ auf die Patienten und ihre betreuenden Angehörigen aus? Dr. Helmut Müller-Ortstein aus Berlin rät Angehörigen durchaus, gemeinsam mit einem Patienten mit beginnender Demenz zu verreisen. Werden dabei früher vertraute Plätze aufgesucht, könne dies einen neuen Zugang zur Persönlichkeit des Demenz-Kranken ermöglichen.

Natürlich muß sichergestellt sein, daß die Begleiter nicht mit der Betreuung des Patienten überfordert sind, hat der Arzt für Allgemeinmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie in Speyer bei einem Fachlehrgang des Centrums für Reisemedizin in Düsseldorf betont.

Er rät zudem - vor allem bei zunehmender Desorientierung des Patienten - besonders auf Infekte, Stoffwechselstörungen, Dehydratation und Medikamenten-Interaktionen oder Nebenwirkungen (insbesondere bei Parkinson-Medikamenten) zu achten. Größere Anstrengungen und extreme klimatische Bedingungen sollten gemieden werden. (eis)

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