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Ophthalmologie

"Beträchtlicher Zusatznutzen" bei Ocriplasmin

Der G-BA hat JETREA® (Ocriplasmin) bewertet. Das Mittel ist indiziert zur Therapie bei vitreomakulärer Traktion.

Veröffentlicht:

FREIBURG. Alcon, eine Division von Novartis, hat bekannt gegeben, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dem Augenmedikament JETREA® (Ocriplasmin) einen beträchtlichen Zusatznutzen bei Patienten mit leichter Symptomatik bei VTM (vitreomakulärer Traktion) zuerkennt.

Im Auftrag des G-BA hatte das IQWiG die Arznei bewertet. Für Patienten mit leichter Sehbeeinträchtigung habe bereits das IQWiG einen Hinweis auf einen erheblichen Zusatznutzen gesehen, teilt der Hersteller mit.

Im Falle mittelschwerer Sehbeeinträchtigungen - diese sei im G-BA Beschluss ebenfalls unter leichte Symptomatik subsumiert worden - habe das Institut einen Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen gesehen.

JETREA® ist zugelassen zur Behandlung der VMT bei Erwachsenen, auch im Zusammenhang mit einem Makulaloch .=400 Mikrometer.

Bei der VMT handelt es sich um eine das Sehvermögen bedrohende Augenerkrankung, die zu optischen Verzerrungen, Gesichtsfeldverlusten und reduzierter Sehschärfe führen kann. Wird eine VMT nicht behandelt, kann die Erkrankung zum Verlust des zentralen Sehens führen. (eb)

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