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Blutmarker zeigen hohes Risiko für Diabetes an

MÜNCHEN (wst). Wenn Übergewichtige ihr Gewicht reduzieren, sinkt üblicherweise auch ihr Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Menschen, die trotz Gewichtsabnahme ein erhöhtes Diabetesrisiko haben, lassen sich möglicherweise an Entzündungsmarkern im Blut erkennen.

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Darauf hat Professor Klaus Parhofer vom Klinikum München Großhadern auf einer Pressekonferenz beim Weltkongress über Trauma, Schock, Entzündung und Sepsis in München hingewiesen. Mit der Masse an Bauchfett steigt in der Regel auch der Serumspiegel von mehreren Entzündungsmediatoren und -markern im Blut.

Umgekehrt normalisieren sich diese entzündungsspezifischen Laborwerte wieder, wenn die Betroffenen Gewicht verlieren. Bei einem kleinen Teil der Patienten bleiben aber die Entzündungszeichen trotz Gewichtsabnahme hoch. Nun gebe es immer mehr Hinweise darauf, dass diese Patienten ihr Diabetes-Risiko durch Abnehmen deutlich weniger beeinflussen können als die Durchschnittsbevölkerung, wie Parhofer berichtete.

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