Bluttest für M. Alzheimer entwickelt

Veröffentlicht:

LONDON (ddp). Proteine im Blut können eine Alzheimer-Erkrankung anzeigen, auch wenn die Symptome der Krankheit noch nicht eindeutig sind. Das hat ein internationales Forscherteam bei Blut-Analysen von Patienten mit Morbus Alzheimer herausgefunden (Nature Medicine online).

Demnach verändert sich bei M. Alzheimer die Konzentration von 18 Proteinen im Blut. Da diese Veränderungen schon sehr früh auftreten, könne so ein späterer M. Alzheimer vorhergesagt werden. Die Forscher untersuchten Blutproben von 40 Alzheimer-Patienten und ebenso vielen Gesunden und bestimmten die Menge von 120 Bluteiweißen.

Dabei fanden sie 18 Moleküle des Immunsystems und der Blutbildung, die bei den Alzheimer-Patienten in anderer Menge vorlagen als bei den Gesunden. Die Genauigkeit für die Voraussage einer Alzheimer-Erkrankung betrage 90 Prozent, schreiben die Forscher.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Urogenitale Malignome

Akute Zystitis kann auf künftigen Krebs hinweisen

Wirkt auch bei Ceftriaxon-Resistenz

Zoliflodacin als neue Option in der Antibiotika-Therapie der Gonorrhö

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
Abb. 1: Risikoreduktion durch Bempedoinsäure gegenüber Placebo in der CLEAR-Outcomes-Studie für den primären 4-Komponenten-Endpunkt (A) und den sekundären 3-Komponenten-Endpunkt (B) stratifiziert nach Diabetes-Status

© Springer Medizin Verlag

Diabetes mellitus

Bempedoinsäure: Benefit für Hochrisiko-Kollektive

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Daiichi Sankyo Deutschland GmbH, München
Abb. 1: Studie DECLARE-TIMI 58: primärer Endpunkt „kardiovaskulärer Tod oder Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz“ in der Gesamtkohorte

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [4]

Diabetes mellitus Typ 2

Diabetes mellitus Typ 2 Präventiv statt reaktiv: Bei Typ-2-Diabetes mit Risikokonstellation Folgeerkrankungen verhindern

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Risikoadaptiertes Vorgehen

Lungenkrebs-Screening: Nach Rauchstopp erst später ins CT?

1,1 Millionen Erwachsene befragt

COVID-19: Impfskepsis häufig doch überwindbar

Lesetipps
Spritze zum Impfen mit Schriftzug

© Fiedels / stock.adobe.com

Hotline Impfen

Stellen Sie Ihre Fragen zum Impfen!