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Ebola-Ausbruch im Kongo

Burundi startet Impfkampagne

Veröffentlicht:

BUJUMBURA. Wegen des Ebola-Ausbruchs im Kongo hat nun auch das Nachbarland Burundi eine Impfkampagne gegen die gefährliche Krankheit gestartet.

Zunächst würden rund 4000 Menschen geimpft, sagte Susannah Savage, eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), am Donnerstag. Dabei handelt es sich demnach um Menschen mit hohem Infektionsrisiko wie etwa Gesundheitspersonal, das nahe der Grenze zum Kongo arbeitet.

Im Kongo wurden den Behörden zufolge bislang knapp 200.000 Menschen gegen Ebola geimpft. Zudem haben die angrenzenden Länder Ruanda, Südsudan und Uganda bereits Impfkampagnen gestartet. Die Impfung gilt als höchst effektiv.

Die Epidemie im Ost-Kongo ist mehr als ein Jahr nach Bekanntgabe des Ausbruchs noch immer nicht unter Kontrolle. Bislang sind laut Behörden fast 2900 Menschen erkrankt und mehr als 1900 Menschen gestorben. (dpa)

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