Dänische Registerstudie: Auf die Infektion folgte öfter die Demenz
Wie viele Personen, die eine Infektion oder eine Autoimmunerkrankung hatten, entwickelten auch eine Demenz? Eine Team wollte das herausfinden – mithilfe der Daten der dänischen Bevölkerung.
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Eine Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und den Universitäten Trier, Rostock und Köln zeigt, dass in Deutschland bis 2060 über 2 Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein könnten.
Wer insgesamt zuversichtlicher aufs Leben blickt, trägt ein geringeres Risiko, später einmal an Demenz zu erkranken als pessimistischere Zeitgenossen. Dafür sprechen zumindest Ergebnisse einer Längsschnittdatenanalyse aus den USA.
Auch wer viel sitzt, kann sein Demenzrisiko senken. Aber ausreichend Bewegung ist leider kein Wundermittel, wie Ergebnisse zweier aktueller Studien zur Demenzprävention nahelegen. Vor allem zeigen beide Arbeiten aber: Im Forschungsfeld lauern viele Fallstricke.
Welche Optionen stehen für die Langzeitprophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen bei multimorbiden, geriatrischen Patienten zur Verfügung? Eine Antwort bieten Real-World-Daten aus Deutschland.
In ca. 3% der unselektionierten Urine bei HWI-Verdacht finden sich Sprosspilze. Zur Therapie gibt es nur wenige Arzneimittel, darunter ein Antibiotikum mit guter in-vitro-Aktivität gegen Candida.
Aktuelle Erkenntnisse zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte, Resistenztrends bei E. coli und zur Wirksamkeit bewährter Antibiotika – basierend auf Real-World-Daten und Leitlinienempfehlungen.
Beim letzten Kongress der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft in Köln wurden neue in-vitro-Daten zu Bifonazol in Kombination mit Harnstoff vorgestellt – Zu den Studienergebnissen!
Das Breitspektrum-Antimykotikum Bifonazol wirkt nicht nur gegen Pilze, sondern auch antientzündlich. Studien zeigen: vergleichbare Wirkung wie Hydrokortison bei schnellerem Symptomrückgang.
Die schwer verlaufende Pilzinfektion der Kopfhaut durch Dermatophyten betrifft vorwiegend Kinder und erfordert eine monatelange Therapie bis zur vollständigen Heilung. Weiterlesen
Bei Menschen, die an einer Seltenen Erkrankung leiden, vergehen einer aktuellen Umfrage zufolge vom ersten Auftreten der Symptome bis zu einer bestätigten Diagnose fast fünf Jahre. Zudem erhalten fast drei Viertel der Betroffenen zunächst eine Fehldiagnose.
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In der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS hat der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab über den Beobachtungszeitraum von bis zu sieben Jahren eine anhaltende Wirksamkeit und ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil gezeigt – sowohl bei kürzlich diagnostizierten, therapienaiven Patientinnen und Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) als auch in der Gesamtpopulation.
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Die generalisierte Myasthenia gravis (MG) ist eine seltene, chronische neuromuskuläre Autoimmunerkrankung. Jeweils gehäuft tritt die generalisierte MG bei jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren oder bei Männern zwischen dem 60. und 75. Lebensjahr auf.
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Ab Juli gilt die Versorgungspauschale. Sie soll unnötige Praxisbesuche vermeiden helfen. Kann sie das? Nein, glaubt, Christian Sommerbrodt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, warum nicht – und wie er mit dieser neuen Ziffer umgehen wird.
Seit einem Jahr müssen Praxiswebseiten barrierefrei sein. Für die meisten Praxen und MVZ hat das Thema bislang kaum Priorität. Doch Vorsicht: Die eigens eingerichtete Prüfstelle ist inzwischen startklar – und es drohen Bußgelder.
Die erstmalige Befüllung der elektronischen Patientenakte kann weiter abgerechnet werden. Das gilt, so lange die Politik hier nicht den Rotstift ansetzt.
Klimawandel, Hitze, Seuchen: Bei allen Vorzügen des Reisens sind auch Risiken damit verbunden – gerade für ältere Menschen. Fast ein Drittel aller Reisenden sind über 60 Jahre. Was ist wichtig für die reisemedizinische Konsultation?
Die korrekte Interpretation des EKG gehört zu den Grundlagen der Inneren Medizin – doch das heißt nicht, dass sie einfach ist. Eine Kollegin und ein Kollege aus der Kardiologie geben einen kleinen EKG-Kurs für die Praxis anhand von 13 Fallbeispielen.
Empfangstresen und Anmeldepersonal? Gibt es im MVZ von Dr. Moritz Kaiser in Regensburg nicht mehr. Stattdessen checken Patienten selbst an Terminals ein. Kritik hat der Orthopäde dafür eingesteckt – er kontert mit den Vorteilen.