„ÄrzteTag“-Podcast
Cannabis-Blüten auf Kassenrezept sind raus – was sind die Alternativen?
Keine Blüten mehr auf Kassenrezept: Die Auswirkungen des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes auf die Verordnung von Cannabis sind massiv. Welche Folgen das hat, und warum Ärzte sich über diese Änderung nicht ärgern müssen, erläutert Dr. Konrad F. Cimander, Vorsitzender der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft, im „ÄrzteTag“-Podcast.
Veröffentlicht:Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das Ende Juli in Kraft getreten ist, soll auch bei der Cannabis-Medizin Geld sparen helfen: Ab sofort sind Blüten nicht mehr auf Kassenrezept zu verordnen. Der Gesetzestext hat allerdings einige Fragen aufgeworfen, wann welche Darreichungsformen verordnet werden können und wann ein Fertigarzneimittel in einem Therapieversuch eingesetzt werden muss.
Wie mit den Antworten, die der GKV-Spitzenverband und die KBV auf diese Fragen gegeben haben, in der Praxis umzugehen ist, das erläutert Dr. Konrad F. Cimander Vorsitzender der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft, im „ÄrzteTag“-Podcast.
Cimander beschreibt, wann bei laufenden Therapien nicht auf ein Fertigarzneimittel umgestellt werden muss, wie ohne Cannabis-Blüten Patienten, die ein schnelles Anfluten des Wirkstoffes benötigen, nun versorgt werden können. Hier sei jetzt auch noch der Gemeinsame Bundesausschuss gefragt. Im Gespräch weist Cimander außerdem darauf hin, warum die Indikation beim Einsatz von Fertigarzneimitteln eine große spielt.
Nicht zuletzt geht es im Podcast darum, was der Gesetzgeber noch unternehmen könnte, um den Telemedizin-Plattformen, die Menschen ohne direkten Arztkontakt mit Privatrezepten zu Medizinal-Cannabis verhelfen, einen Riegel vorzuschieben.









