Direkt zum Inhaltsbereich

Das Krebsregister in Bayern wird nun zu einer Dauereinrichtung

MÜNCHEN (sto). Das Bayerische Krebsregister wird weiter ausgebaut. Das hat Gesundheitsminister Werner Schnappauf angekündigt, nachdem der Landtag das Bayerische Krebsregistergesetz unbefristet verlängert hat.

Veröffentlicht:

Das "Bevölkerungsbezogene Krebsregister Bayern" war zum 1. Januar 2002 flächendeckend für Bayern eingeführt worden. Das Gesetz war zunächst bis Ende 2005 befristet. "Mit dem Krebsregister sollen Neuerkrankungsraten und Ursachen von Krebs ermittelt und die Qualität der Früherkennung gesichert werden", sagte Schnappauf.

Bereits drei Jahre nach Beginn der flächendeckenden Registrierung sei die Datenqualität so gut, daß Häufigkeit und Verlauf von Krebserkrankungen in Bayern in vielen Regionen zuverlässig beurteilt werden können. Die Daten seien vor allem für Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen wichtig. Auch die in Bayern starke Gesundheitsforschung profitiere vom Krebsregister, betonte Schnappauf.

Daten von Patienten, die neu an Krebs erkrankt sind, werden vor der Registrierung in einer eigens eingerichteten Vertrauensstelle anonymisiert. Ärzte sind berechtigt, die Daten zu melden. Eine Meldepflicht gibt es nicht. Die Qualität der Daten hängt aber von der Vollzähligkeit der Meldungen ab.

Für statistisch haltbare Auswertungen müssen mindestens 90 Prozent aller Patienten mit Krebsneuerkrankungen erfaßt werden. Diese Schwelle ist in den Regierungsbezirken Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz erreicht, Oberfranken steht kurz davor. Bei einigen Tumorarten, etwa bei Brustkrebs, ist diese Erfassungsquote bayernweit gegeben.

Das Krebsregister im Internet: www.krebsregister-bayern.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Metastasen und Mortalität

Studie: Cribriforme Histologie erhöht das Risiko bei Prostatakrebs

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Krisenresilienz

Stromausfall in Reutlingen: Eine Ärztin schildert ihre Erfahrungen

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Wie das Hotel die Leistungsfähigkeit im Spiel beeinflusst

Lesetipps
In der Schwangerschaft soll eine medikamentöse Blutdrucktherapie ab Werten 140/90 mmHg initiiert werden.

© Dragana Gordic - stock.adobe.com

Gestationshypertonie und Co.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft: So gehen Sie therapeutisch vor