Herzschwäche

Defibrillator lässt sich per Funk steuern

Veröffentlicht: 27.06.2007, 08:00 Uhr

BAD NAUHEIM (eb). In der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim haben Kardiologen einer Patientin mit schwerer Herzinsuffizienz einen verbesserten Kardioverter/Defibrillator (ICD) für die links- und rechtsventrikuläre Stimulation implantiert. Per Funk lassen sich damit Daten über eine Distanz von bis zu fünf Metern übermitteln.

Wie die Klinik mitteilt, wurde der ICD weltweit zum ersten Mal eingesetzt. Mit der drahtlosen Hochfrequenztechnik kommuniziert der Defibrillator mit einem Programmiergerät in der Nähe der Patientin. Sowohl Datenabfrage als auch Programmierung und Tests werden so erleichtert.

Nach Angaben von Dr. Johannes Sperzel ermögliche die neue Technik, die Elektroden in der Herzkammer neu zu konfigurieren, um die elektrischen Impulse zu optimieren, ohne dass die Elektroden neu platziert werden müssen.

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