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Dermatitis durch Shiitake-Pilz

BERLIN (eb). Der Genuß von Shiitake-Pilzen (Lentinus edodes) kann bei besonders empfindlichen Menschen eine spezielle Dermatitis verursachen, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin.

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Die Hautrötungen treten wenige Stunden nach einer Pilzmahlzeit am Körper, Armen und Beinen sowie im Nacken auf. Als Flagellanten-Dermatitis ähneln sie Striemen nach Peitschenhieben, so das BfR. Die Reaktionen seien vermutlich durch eine Überempfindlichkeit auf das in den Pilzen enthaltene Polysaccharid Lentinan bedingt.

Patienten mit solchen Hautrötungen sollten nach dem Verzehr von Shiitake-Pilzen gefragt werden, rät das Institut. Bei Unverträglichkeit sollten Patienten auf die Pilze verzichten. Da möglicherweise UV-Licht die Reaktionen verstärken kann, dürfen betroffene Hautstellen nicht der Sonne ausgesetzt werden.

Frühere Empfehlungen, die Pilze bei Unverträglichkeit nur gut durchgegart zu verzehren, seien falsch. Die Dermatitis trete auch nach dem Genuß gut gegarter Pilze auf.

Das BfR bittet Ärzte, Hautreaktionen durch Shiitake-Pilze zu melden bei: Dr. Axel Hahn, Tel.: 0 18 88 / 4 12 39 04, E-Mail: A.Hahn@bfr.bund.de

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