Deutlicher Überlebensvorteil beim kolorektalen Karzinom

Nach einer von drei Zulassungsstudien leben Patienten mit metastasiertem Kolorektal-Ca, die mit Bevacizumab behandelt werden, mit etwa 20 Monaten fast fünf Monate länger als Patienten, die ein Scheinpräparat erhalten.

Veröffentlicht:

Grundlage für die Zulassung von Bevacizumab bei metastasiertem Kolorektal-Ca waren die Daten von insgesamt drei randomisierten Studien mit einer Erstlinientherapie auf Fluoropyrimidin-Basis. Eine der drei Studien, die AVF2107g-Studie, war eine Phase-III-Studie, in der die Patienten mit 5-Fluorouracil / Folinsäure plus Irinotecan behandelt wurden und zusätzlich ein Scheinpräparat oder Bevacizumab erhielten.

An der Studie nahmen mehr als 810 Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom teil. Die Patienten wurden bis zum Fortschreiten der Erkrankung behandelt.

Der Überlebensvorteil von fast fünf Monaten bedeutet eine Reduktion des Sterberisikos um 34 Prozent. Ein Jahr nach Studienbeginn lebten in der Verumgruppe noch etwa 74 Prozent der Patienten, in der Vergleichsgruppe nur etwa 63 Prozent.

Das progressionsfreie Überleben war in der Gruppe mit zusätzlicher Bevacizumab-Therapie signifikant um 70 Prozent länger als in der Vergleichsgruppe - statt etwa sechs Monate fast elf Monate und damit erstmals mit Bevacizumab in einer Phase-III-Studie über zehn Monate. (ple)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Gastrointestinale Tumoren

Magen-Darm-Krebs: Wirklich immer früher?

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe

Acetylsalicylsäure in der Onkologie

ASS schützt Senioren langfristig wohl nicht vor Krebs

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Pipetten mit Flüssigkeiten im Labor.

© Alican/stock.adobe.com

Hoffnung durch KI & Co?

Drei neue Strategien gegen Pankreaskrebs

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Die Pressekonferenz zum DKK 2026 mit zahlreichen Menschen auf dem Podium.

© Peter-Paul Weiler, berlin-event-foto.de

DKK 2026

Immuntherapie bei Krebs: Komplexe Kombinationen gefragt

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Blick in den Darm mit einem Krebsgeschwür.

© Juan Gärtner / stock.adobe.com

Gastrointestinale Tumoren

Magen-Darm-Krebs: Wirklich immer früher?

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe