Direkt zum Inhaltsbereich

Eisen intravenös bessert Zustand bei Herzschwäche

LONDON/BUENOS AIRES (Rö). Bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz erhöht intravenöse Eisentherapie die Leistungsfähigkeit und verringert die Symptome. Zudem werden für Herzinsuffizienz charakteristische Laborparameter verringert.

Veröffentlicht:

Das sind zentrale Ergebnisse aus zwei Studien. In der einen Untersuchung (FERRIC-HF) hat Dr. Darlington O. Okono vom Imperial College in London bei 35 Patienten die Hypothese überprüft, dass intravenöse Therapie mit Eisensucrose (Venofer®) im Vergleich ohne solche Therapie die Leistungsfähigkeit bei Patienten mit Herzinsuffizienz bessert (J Am Coll Cardiol 2008; 51:103). In der Tat nahm bei Eisentherapie die Leistungsdauer auf dem Laufband zu. Die 60 Sekunden waren statistisch nicht signifikant. Jedoch verminderte sich die Einstufung in die funktionelle NYHA-Klasse signifikant um 0,6.

In der zweiten Untersuchung hat Dr. Jorge Eduardo Toblli vom Hospital Aleman in Buenos Aires in Argentinien in einer doppeltblinden, randomisierten, placebo-kontrollierten Studie bei jeweils 20 Patienten untersucht, ob sich die intravenöse Eisentherapie im Vergleich zu Placebo auf die Spiegel des NT-proBNP und den inflammatorischen Status bei anämischen Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz auswirkt.

In der Tat waren bei der Eisentherapie die beiden Parameter signifikant im Vergleich zu Placebo vermindert. Darüber hinaus die Eisentherapie die linksventrikuläre Auswurffraktion, verminderte die funktionellen NYHA-Klasse, besserte die körperliche Leistungsfähigkeit sowie Nierenfunktion und Lebensqualität im Vergleich zu den Patienten mit Placebo (J Am Coll Card 2007; 50:1657).

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Galenus-Kandidat 2026

RNA-Interferenz bei kardialer ATTR-Amyloidose

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Künstliche Intelligenz

Ihre Schritte für den sicheren KI-Einsatz im Praxisalltag

Orthese selten nötig

Das ist bei Sprunggelenksverletzungen zu beachten

Lesetipps
Eine Frau sitzt auf dem Bett und hält sich eine Wärmflasche auf den Bauch.

© Halfpoint / stock.adobe.com

Schmerzen verhindern

Das sind die aktuellen medikamentösen Ansätze bei Endometriose

Das Gerät kann als Spachtel, Otoskop, Thermometer oder Stethoskop eingesetzt werden. Auf dem Display wird von DIHVA Undine Tischmeyer angegeben, was untersucht werden soll.

© Julia Frisch

Techniker Krankenkasse unterstützt Projekt

Hausbesuche neu gedacht: Auch Laien können als DIHVA die Praxen entlasten