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Erhöhen humane Papillomviren das Hautkrebs-Risiko?

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HANOVER (ikr). Nicht nur ausgedehnte Sonnenbäder sind ein wesentlicher Risikofaktor für Hautkrebs, sondern offenbar auch humane Papillomviren (HPV), wie eine US-amerikanische Studie ergeben hat.

Eine Arbeitsgruppe um Dr. Margaret Karagas aus Hanover in den USA hat im Blutplasma von 252 Patienten mit Plattenepithel-Ca nach HPV-Antikörpern gesucht (J Natl Cancer Inst 98, 2006, 389).

Zum Vergleich haben sie das auch bei 525 Patienten mit Basalzell-Ca sowie bei 461 gesunden Kontrollpersonen getan. Bei Patienten mit Plattenepithel-Ca war das relative Risiko für HPV-Antikörper im Blut im Vergleich zu Kontrollpersonen um den Faktor 1,6 erhöht. Patienten mit Basalzell-Ca hatten nicht vermehrt HPV-Antikörper im Blut.

Dies war unabhängig von anderen Risikofaktoren für Hautkrebs wie Nikotin- oder Alkoholabusus und ausgedehnte Sonnenbäder. Zu diesen Ergebnissen passen ältere Daten, wonach Patienten, die Immunsuppressiva erhalten, vermehrt Plattenepithel-Karzinome der Haut entwickeln, und diese oft HPV enthalten.

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