Essen Schwangere Fisch, schützen sie ihre Babys vor Allergien

NEU-ISENBURG (ikr). Schwangere, die Fisch essen, reduzieren dadurch das Risiko ihres Kindes für atopische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis. Darauf weisen Experten in der aktualisierten S3-Leitlinie hin.

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Fischkonsum in der Schwangerschaft reduziert das Risiko der ungeborenen Kinder, später an Allergien zu erkranken.

Fischkonsum in der Schwangerschaft reduziert das Risiko der ungeborenen Kinder, später an Allergien zu erkranken.

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In dem Kapitel zur Ernährung während Schwangerschaft und Stillzeit heißt es in der Leitlinie: "Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung wird empfohlen... Es gibt Hinweise, dass Fisch in der mütterlichen Ernährung während Schwangerschaft oder Stillzeit einen protektiven Effekt auf die Entwicklung atopischer Erkrankungen beim Kind hat." Ihre Empfehlung zum Fischverzehr bewerten fünf deutsche Fachgesellschaften mit dem Evidenzgrad B. Der Nutzen dieser Präventionsmaßnahme sei durch "gut durchgeführte, nicht-randomisierte klinische Studien" belegt.

Dasselbe gilt für Kinder im 1. Lebensjahr. In der Leitlinie heißt es: "Es gibt Hinweise, dass Fischkonsum des Kindes im 1. Lebensjahr einen protektiven Effekt auf die Entwicklung atopischer Erkrankungen hat." Die Experten halten es jedoch für sinnvoll, Beikost nicht vor dem vollendeten 4. Lebensmonat einzuführen. Eine allgemeine Diät zur Allergieprävention könne nach dem ersten Lebensjahr nicht empfohlen werden.

Mehr Infos zur Leitlinie: www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/061-016.htm

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Allergieprävention kommt in Fahrt

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