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Schmerzkongress 2016

Experten für Schmerz tagen im Oktober

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MANNHEIM. "(Um)Denken erwünscht" ist das Motto des Deutschen Schmerzkongress 2016 vom 19.-22. Oktober in Mannheim. "Wir glauben, dass in vielen Bereichen der Schmerzmedizin aktuell ein Umdenken erforderlich ist", so die Kongresspräsidenten Professor Esther Pogatzki-Zahn, Münster, und Professor Stefan Evers, Coppenbrügge, in ihrer Einladung zum Kongress.

Nutzen von Schmerzregistern diskutiert

So seien zum Beispiel mittlerweile in der Praxis oft auch andere Aspekte als die der evidenzbasierten Medizin wichtig. Dies werde durch die neue Entwicklung großer Datenmengen aus dem realen Leben und ihrer Analyse mehr und mehr deutlich. Ein Kongress-Schwerpunkt wird deshalb das Thema Schmerzregister und ihre Bedeutung für Wissenschaft und Praxis sein.

Ein anderes Beispiel für ein Umdenken sei die Auswahl der diagnostischen Verfahren oder der Therapiekonzepte für einzelne Patienten, so die beiden Kongresspräsidenten. Hier stelle die individualisierte Therapie bei chronischen neuropathischen Schmerzen ein großes Feld des Umdenkens dar

"In Zukunft müssen wir auch einige Definitionen umdenken bzw. neu denken; hier ist uns vor allem der postoperative Schmerz ein Anliegen. Sowohl die Therapie des akuten postoperativen Schmerzes als auch die relativ neue Erkenntnis, dass akute Schmerzen nach Operationen häufig chronisch werden, müssen neu bedacht werden. Prävention und Therapie sind dabei noch völlig außen vor", so Pogatzki-Zahn und Evers. (eb)

Infos zum Kongress im Web: www.schmerzkongress2016.de

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