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Fettende Cremes sind die Basis bei Neurodermitis

MÜNCHEN (sto). Neurodermitis ist bei Kleinkindern oft die erste Manifestation einer atopischen Veranlagung. Eine konsequente Basistherapie ist dann unverzichtbar, erinnerte Professor Thomas Luger von der Universitäts-Hautklinik Münster.

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Bei vielen Neurodermitis-Patienten hängt die Manifestation der Erkrankung offenbar mit einer gestörten Barrierefunktion der Haut zusammen, berichtete Luger. Kämen Triggerfaktoren wie Allergene oder Streß hinzu, entstehe rasch ein Ekzem mit Juckreiz und Entzündungen.

Bei leichten bis mittelschweren Formen eines atopischen Ekzems würden durch konsequente adjuvante Basistherapie ein Drittel der Patienten symptomfrei, so Luger bei einer von 3M Medica unterstützten Veranstaltung in München. Dabei gehe es nicht nur um simple Hautpflege, sondern darum, der Haut Feuchtigkeit und rückfettende Substanzen zuzuführen, und damit den Regenerationsprozeß zu unterstützen. Eine Option sei hier die vom Unternehmen angebotene Basiscreme.

Eine Pharmakotherapie sollte bereits vor einem Ekzemschub, nämlich bei den ersten Anzeichen von Rötung und Juckreiz eingeleitet werden, empfahl Luger. Dabei sei zu berücksichtigen, daß lokale Steroide, die nach wie vor in der Initialbehandlung unverzichtbar sind, bei längerer Anwendung zu einem Verlust der Barrierefunktion der Haut führen. Calcineurin-Hemmer wie der topische Immunmodulator Pimecrolimus (vom Unternehmen angeboten als Douglan®) hätten diesen barriereschädigenden Effekt nicht.

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