Direkt zum Inhaltsbereich

Onkologie

Fünf Kilo schwerer Tumor aus dem Bauch entfernt

Veröffentlicht:

RAVENSBURG. Einen fast fünf Kilogramm schweren Tumor hat ein Arzt in Ravensburg einer 50-Jährigen aus dem Bauch entfernt. Die Frau hatte ihren dicken Bauch auf Blähungen zurückgeführt, berichtet die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Sie war erst zum Arzt gegangen, als ihre Hosen nicht mehr passten und sich ihr Bauchnabel nach außen wölbte. Der bösartige Tumor war ohne Schmerzen für die Patientin über Monate auf eine Größe von 35 x 32 x 17 cm gewachsen und wog 4840 g. Die Frau hatte Glück: Das Liposarkom hatte keine Metastasen gebildet und war nicht mit Organen im Bauchraum verwachsen. Lediglich vom Dickdarm musste in der vierstündigen Operation ein Stück entfernt werden. Eine Chemotherapie bleibt ihr erspart, wie der Chefarzt der Klinik, Ekkehard Jehle, mitteilte.

Der Chirurg mahnt, bei auffälligen Entwicklungen am eigenen Körper möglichst schnell zum Arzt zu gehen. "Umso früher wir Ärzte in einem solchen Fall eingreifen können, desto besser sind nach der OP die Aussichten für unsere Patienten."

Riesen-Tumore seien nicht völlig außergewöhnlich. Ende 2016 hatten Ärzte in Allentown im US-Staat Pennsylvania einer 71-Jährigen einen 64 Kilogramm schweren Tumor entfernt. Die Frau hatte sich zuvor damit abgefunden, trotz Diät nichts gegen ihr Gewicht von 166 Kilogramm tun zu können. Der Tumor hätte die Frau langsam getötet, wie ein Chirurg auf einer Pressekonferenz zu dem Fall gesagt hatte.(dpa)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München

Interimsanalyse der TRIM-Studie

Nachsorge von Melanomen: Bildgebung womöglich nutzlos

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München
Abb. 1: OS von Patientinnen mit Endometriumkarzinom und Mismatch-Reparatur-Profizienz bzw. Mikrosatellitenstabilität

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Primär fortgeschrittenes/rezidivierendes Endometriumkarzinom

Nachhaltiger Überlebensvorteil durch Immuntherapie plus Carboplatin-Paclitaxel

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren

Lesetipps
Eine Warze auf der Hand.

© Hairem / stock.adobe.com

Tipps für die Therapie

Was gegen Warzen wirklich hilft

Nicht alles, was im Internet kursiert, stimmt auch – gerade wenn es um Gesundheitsfragen geht. Augen auf und hinterfragen!

© peterschreiber.media / stock.adobe.com

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck