Gen-abhängiger Gefäßschutz durch Vitamin C

HAIFA (sko). Von Antioxidantien profitieren nicht alle Patienten, wenn es um den Gefäßschutz geht. Menschen mit einer bestimmten genetischen Variante von Haptoglobin können Antioxidantien sogar schaden.

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Dies ist das Ergebnis einer Studie mit 299 Frauen, die zweimal täglich 400 I.E. Vitamin E und 500 mg Vitamin C oder Placebo erhielten (Diabetes Care 27, 2004, 925). Zu Beginn sowie nach im Schnitt 2,8 Jahren wurde mit einer Angiographie das Lumen atherosklerotischer Koronarabschnitte ermittelt.

Zudem bestimmte das Forscherteam um Dr. Andrew P. Levy vom Technion-Israel Institute of Technology in Haifa aus einer Blutprobe, welche Variation des Proteins Haptoglobin, das das Hämoglobin im Blut transportiert, bei den Frauen vorhanden war. Daß es einen Zusammenhang zwischen den zwei Haptoglobin-Varianten und dem Erfolg einer antioxidativen Therapie gibt, ließen frühere Studien vermuten, so Levy.

Und diese Vermutung konnte der Forscher bestätigen. Nur die Frauen mit der Variation 1 des Proteins profitierten von den Antioxidantien: Bei ihnen nahm das Gefäßlumen langsamer ab als mit Placebo. Wurde nur Haptoglobin 2 gebildet, nahm der Gefäßdurchmesser mit Vitaminen sogar noch schneller ab als mit Placebo.

Eine Erklärung könnte der höhere Eisengehalt im Blut bei Menschen mit der Haptoglobin-Variante 2 sein, so Levy. Das wiederum könne bewirken, daß bei diesen Menschen Vitamin C stärker oxidiert wird, was wiederum gefäßschädigend wirkt.

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