Direkt zum Inhaltsbereich

BUCHTIP

Grundlagen zur Angiogenese

Veröffentlicht:

Einen fundierten Einblick in die Angiogenese und die Möglichkeiten, mit neuartigen Hemmstoffen die Gefäßsprossung in Tumoren empfindlich zu stören, bietet der schmale Band "Tumorangiogenese" aus der Reihe "Uni-Med Science".

Herausgegeben hat ihn Privatdozent Joachim Drevs von der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg. Der Band bietet nicht nur Grundlagen zur Pathophysiologie und Anatomie, sondern auch das Wichtigste zu Surrogatmarkern für die Therapie, mit denen sich der Zustand der Gefäßaktivität im Tumor ermitteln läßt. Dazu gehören Wachstumsfaktoren und die Ergebnisse bildgebender Verfahren.

Ein wesentlicher Teil des Buches ist Therapie-Ansätzen und ihren Perspektiven gewidmet. Durch antiangiogenetische Hemmer lassen sich Tumoren regelrecht aushungern.

Allerdings wird nach Lektüre des Bandes auch klar, daß sich nicht alle Erwartungen, die in die neuartigen Hemmer gesetzt wurden, erfüllt haben, auch wenn bereits Medikamente mit diesem Wirkprinzip zugelassen sind. Der Band bietet einen raschen Blick in ein innovatives und spannendes Forschungsgebiet der Onkologie. (ple)

Joachim Drevs (Hrsg.): Tumorangiogenese - Grundlagen und therapeutische Ansätze. Reihe "UNI-MED Science". Uni-Med Verlag, Bremen 2005. 59 Abbildungen, 80 Seiten, ISBN: 3-89599-866-4, 44,80 Euro.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Das könnte Sie auch interessieren
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Vom Warnsignal zur RNAi-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

© Rasi / stock.adobe.com

Chronische Herzinsuffizienz

HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

PPAR-Isoform-Selektivität: wissenschaftliche Grundlagen und klinische Relevanz

Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Planegg-Martinsried
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Akute Belastung versus chronische Schäden

Marathonläufer sollten ihren Nierenstatus kennen

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt