HAE: Aktionstag für mehr Aufmerksamkeit

MARBURG (eb). Am 16. Mai ist der erste Internationale Tag zum Hereditären Angioödem (HAE), teilt das Unternehmen CSL Behring mit.

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Zur Aufklärung über die wenig bekannte Krankheit gibt es an diesem Tag Aktionen großer HAE-Zentren in Berlin, Frankfurt/Main und Mainz in Kooperation mit der Patientenorganisation HAE-Vereinigung e.V.

Etwa 1600 Menschen in Deutschland leiden an HAE. Es handelt sich dabei um eine meist vererbte eingeschränkte Funktion des sogenannten C1-Esterase-Inhibitors. Ödeme an Haut und inneren Organen sind die Folge.

Typisch sind zum Teil lebensbedrohliche Schwellungen an verschiedenen Körperstellen, aber auch Koliken mit Durchfall und Erbrechen. Haben solche Symptome vermeintlich keine Ursache, lohnt sich eine Familienanamnese.

Ein Bluttest schafft Klarheit. In 20 Prozent der Fälle ist HAE nicht vererbt. Eine Therapie mit dem fehlenden Hemmstoff ermöglicht ein relativ normales Leben.

www.schwellungen.de

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