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Beratung

HIV und STI – Materialien für die Arztpraxis

Gemeinsam mit dem RKI und ärztlichen Fachgesellschaften hat das BZgA Broschüren und Plakate für Arztpraxen zum Thema sexuell übertragbare Infektionen entwickelt.

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MÜNCHEN. Für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nehmen Hausärzte eine zentrale Rolle in der Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen (STI) ein, unterstrich Claudia Corsten von der BZgA bei der 7. Münchner AIDS- und Hepatitis- Werkstatt.

Während die Themen AIDS und HIV heute im öffentlichen Bewusstsein präsent seien, nicht zuletzt aufgrund der seit 1987 laufenden "Gib AIDS keine Chance"-Aufklärungskampagne, sei das Wissen zu anderen STIs lückenhaft. Um die Beratung zur Prävention von STIs in den Arztpraxen zu unterstützen, hat die BZgA deshalb zusammen mit dem Robert Koch-Institut und ärztlichen Fachgesellschaften Informationsmaterialien für Arztpraxen entwickelt.

In einer bundesweiten Versandaktion im November 2016 wurden diese Materialien an verschiedene Fachrichtungen ausgesandt und können kostenlos weiterhin bei der BZgA bestellt werden.

Die Materialien bestehen aus Broschüren und Plakaten für das Wartezimmer, die Themen Chlamydien-Screening und HPV-Impfung machen den Anfang. Angesprochen werden sollen Eltern und junge Frauen, Ziel sei es, die Kommunikation über STIs zu enttabuisieren.

"Wir wissen, dass die Beratung zu Themen, die den Bereich der Sexualität streifen, nicht allen leicht fallen. Diese Präventionsarbeit möchten wir unterstützen", erklärt Corsten. Materialien zu weiteren STIs seien in Arbeit und eine Veröffentlichung für 2017 geplant. (mmr)

Die Informationsmaterialien für Ärzte zur Chlamydien-Infektion und HPVImpfung können kostenlos bei der BZgA angefordert werden unter http://www.bzga.de/infomaterialien/?sid=361 .

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