Direkt zum Inhaltsbereich

COVID-Vakzine

Haltbarkeit von Novavax-Impfstoff noch nicht verlängert

Bei den ersten Impfstoffdosen von Novavax läuft Ende Juli und Ende August das Verfalldatum ab. Im Moment gilt noch eine Haltbarkeit von neun Monaten.

Veröffentlicht:

Berlin. Die Entscheidung über eine längere Haltbarkeit des COVID-19-Impfstoffes von Novavax steht noch aus. Impfstoffdosen, die demnächst das Verfalldatum erreichen, sollen deshalb dann sachgerecht entsorgt werden, hat die KBV mit Bezug auf eine Mitteilung des Bundesgesundheitsministerium am Freitag gemeldet.

Nach Angaben des Ministeriums habe Novavax bereits für Ende Juni mit einer Entscheidung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zu einer möglichen Verlängerung der Haltbarkeit seines Impfstoffes gerechnet. Nuvaxovid wäre dann elf statt wie bisher neun Monate bei Kühlschranktemperaturen haltbar. Eine Entscheidung der EMA stehe allerdings noch aus.

Umgang mit verfallenen Impfstoffdosen

Bei den ersten Impfstoffdosen läuft Ende Juli und Ende August das Verfalldatum ab. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) empfiehlt daher: „Impfstoffe, die das Verfalldatum noch nicht erreicht haben, sollten weiterhin qualitätsgesichert gelagert, verfallene sachgerecht entsorgt werden.“

Das BMG habe außerdem darauf hingewiesen, dass sich im zentralen Lager des Bundes noch ausreichende Mengen des Novavax-Impfstoffes mit einer längeren Haltbarkeit befänden, so die KBV.

Der proteinbasierte Impfstoff des US-amerikanischen Herstellers Novavax steht seit Ende Februar in Deutschland zur Verfügung. Die Ständige Impfkommission empfiehlt Nuvaxovid derzeit für Personen ab 18 Jahren. Die EMA hat die Vakzine für Personen im Alter ab 12 Jahren zugelassen. (eb)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Mit Daten von 4,2 Millionen Menschen

US-Analyse: COVID-19 verdoppelt Risiko für chronische Rhinosinusitis

Berufsobergericht für Heilberufe Berlin

Urteil: Kein Maulkorb für Ärzte wegen Äußerungen zu COVID-Pandemie

Juli-Sitzung des CHMP

Acht Pharma-Innovationen auf der Zielgeraden zur EU-Zulassung

Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

© Iuliia Petrovskaia | iStock

Dermatophyten-Infektionen

Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Zeitaufwand pro Verabreichung von Natalizumab s.c. bzw. i.v.

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [9]

Familienplanung und Impfen bei Multipler Sklerose

Sondersituationen in der MS-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Biogen GmbH, München
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung

Symposium der Paul-Martini-Stiftung

COVID-19 akut: Früher Therapiestart effektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sie fragen – Experten antworten

Reiseimpfungen bei Kindern: Müssen Abstandsregeln eingehalten werden?

Kasuistik

Der Fall eines Patienten mit MODY-Diabetes nach längerer Remission

Lesetipps
Ultraschallsonde in einer Hand, zum Einsatz bereit

© Boris Kaulin / 2011 Photos.com

Zentrale Änderungen im Überblick

Aktualisierter GOÄ-Entwurf: Neue Leistungen, Umbewertungen und Bürokratieabbau