Harnwegsinfekt: Nicht-antibiotische Therapie ist Option
Bei Patienten mit Harnwegsinfektionen empfiehlt die deutsche S3-Leitlinie primär eine antibiotische Therapie. Im Praxisalltag sind viele Ärzte aber nicht so streng. Und dafür gibt es gute Gründe.
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Beim letzten Kongress der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft in Köln wurden neue in-vitro-Daten zu Bifonazol in Kombination mit Harnstoff vorgestellt – Zu den Studienergebnissen!
Das Breitspektrum-Antimykotikum Bifonazol wirkt nicht nur gegen Pilze, sondern auch antientzündlich. Studien zeigen: vergleichbare Wirkung wie Hydrokortison bei schnellerem Symptomrückgang.
Die schwer verlaufende Pilzinfektion der Kopfhaut durch Dermatophyten betrifft vorwiegend Kinder und erfordert eine monatelange Therapie bis zur vollständigen Heilung. Weiterlesen
Das Impfschema für ältere Menschen wird durch eine weitere Impfung ergänzt: Die STIKO empfiehlt die RSV-Impfung für alle ab 75 Jahren und für Personen im Alter von 60 bis 74 Jahren mit Risikofaktoren.
Die Kombination Talazoparib plus Enzalutamid ist eine synergistisch wirkende Therapieoption beim mCRPC, mit der in der Studie TALAPRO-2 unabhängig vom HRR-Mutationsstatus und vs. Placebo plus Enzalutamid das mOS verlängert wurde. Wie ist die Kombination beim mCRPC ohne Mutationen sinnvoll einzusetzen?
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Machen sich erste Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindesalter bemerkbar, führt dies nicht immer zu einer Diagnose. Darum sollte eine ADHS auch dann in Betracht gezogen werden, wenn später im Leben entsprechende Symptome auftreten bzw. erstmals wahrgenommen werden.
Wie Real-World-Daten zeigen, treten innerhalb eines Jahres nach der Verordnung eines pflanzlichen Arzneimittels mit Isothiocyanaten (ITC) aus Kapuzinerkresse und Meerrettich signifikant weniger Rezidive an frühen, sporadischen und rezidivierenden Harnwegsinfektionen auf, als nach einer initialen Antibiose.
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Der Off-Label-Use auf Kassenkosten ist in Kürze bei vier Wirkstoffen gegen Long-COVID und ME/CFS möglich. Darauf müssen Praxen bei der Verordnung achten.
Frauenärztin Dr. Bärbel Grashoff hat eine Graphic Novel für Brustkrebspatientinnen geschrieben. Auslöser war ihre eigene Krebserkrankung. Sie will vermitteln, dass man die Ängste, die mit der Diagnose einhergehen, hinter sich lassen kann.
Ein neuer Patient kommt zu Ihnen in die Praxis – er substituiert seit Jahren seine Opioidabhängigkeit und bittet um Versorgung. Was machen Sie? Ein Kollege erklärt, wie der Einstieg in die Substitution in der hausärztlichen Praxis möglich ist.
Bei der Hotline Impfen werden Ihre Impf-Fragen aus der Praxis evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Diesmal geht es um die Frage, ob ein gestilltes Kind einer an Multipler Sklerose erkrankten Mutter gegen MMR geimpft werden darf, oder ob Abstillen ratsam ist.
Vier Präparate werden im Off-Label-Use bei Long-COVID verordnungsfähig, hat der G-BA beschlossen. Das ist erst der erste Schritt zu einer besseren Versorgung Betroffener, sagt Thomas Maibaum, Hausarzt aus der Long-COVID-Expertengruppe, im Interview mit der Ärzte Zeitung. Was sich künftig verändern muss.