Harnwegsinfekt: Nicht-antibiotische Therapie ist Option
Bei Patienten mit Harnwegsinfektionen empfiehlt die deutsche S3-Leitlinie primär eine antibiotische Therapie. Im Praxisalltag sind viele Ärzte aber nicht so streng. Und dafür gibt es gute Gründe.
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Die sorgfältige körperliche Untersuchung gehört bei Patientinnen und Patienten mit Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS) als unabdingbares Element zur Diagnostik. Wie eine Studie zeigt, unterbleibt sie aber oft – vor allem bei weiblichen Betroffenen.
Auch der untere Harntrakt kann bei Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein ausführlicher Überblick über therapeutische Möglichkeiten.
Bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen gibt es inzwischen einige Möglichkeiten vorzubeugen – ohne gleich zu Antibiotika greifen zu müssen. Ein Ansatz: Sublinguale Immunmodulation.
Für die Langzeitprophylaxe von Harnwegsinfektionen sind geringe Resistenzraten und gute Verträglichkeit entscheidend. Eine neue Studie zeigt, warum dieses Antibiotikum beides erfüllt.
Die EAU hat ihre HWI-Leitlinie aktualisiert. Änderungen betreffen Klassifikation, Diagnostik und Therapie der Zystitis. Zudem wird ein weiteres Antibiotikum als Mittel der 1. Wahl empfohlen.
Aktuelle Erkenntnisse zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte, Resistenztrends bei E. coli und zur Wirksamkeit bewährter Antibiotika – basierend auf Real-World-Daten und Leitlinienempfehlungen.
Juckreiz, Brennen, Ausfluss – und das immer wieder. Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen sind für viele Frauen eine jahrelange Belastung und erfordern spezifische therapeutische Maßnahmen.
2026 zeigen sich neue Trends bei Dermatophyten-Infektionen: Importierte Erreger nehmen zu, ebenso zoonotische Fälle bei Kindern nach Tierkontakt. Auch Nagelpilz wird oft spät erkannt.
Biofilme machen Nagelpilz therapieresistent und gelten als häufige Ursache für Rückfälle. Warum ein früher Behandlungsbeginn entscheidend ist und wie ein zweiphasiger Therapieansatz helfen kann.
Testosteron beeinflusst weit mehr als nur die männliche Sexualfunktion: Es erfüllt eine zentrale Funktion für Stoffwechsel, Muskel- und Knochengesundheit, Psyche und Herz-Kreislauf-System. Entsprechend vielfältig und oft unspezifisch sind die Beschwerden bei einem Mangel – dem männlichen Hypogonadismus. Hören Sie im Podcast, welche Warnsignale in der hausärztlichen Versorgung Hinweise geben können und welche Chancen eine frühzeitige Diagnose bietet.
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Urolithiasis zählt zu den häufigen Diagnosen in urologischen Facharztpraxen – bei steigender Inzidenz und Prävalenz. Auch die Rezidivraten sind hoch, besonders in Hochrisiko-Gruppen, zu denen etwa 25% der Betroffenen gehören. Daher sollte eine risikoprofilbasierte Nachbehandlung erfolgen.
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Die Therapie des Mammakarzinoms ist komplexer geworden: Molekulare Subtypen, neue Wirkprinzipien und differenziertere Leitlinien machen den klinischen Alltag anspruchsvoll. Therapiekonzepte, die Klarheit und Routine ermöglichen, können daher wertvoll sein.
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Mit zunehmendem Alter, Parität und Körpergewicht steigt bei Frauen das Risiko für einen urogenitalen Descensus. Wann wird konservativ und wann operativ behandelt? Ein Blick in die aktualisierte Leitlinie.
Auch Hausärzte können Patienten mit psychischem Trauma unterstützen. Eine Kollegin fasst die ersten Schritte der Diagnostik einer dissoziativen Störung und Posttraumatischen Belastungsstörung zusammen – und gibt Tipps für den Dissoziationsstopp.
Die Schmerzen bei Hüftarthrose gehen durch Bewegungstraining zwar etwas zurück und auch die körperliche Funktion verbessert sich geringfügig, die Änderungen sind aber klinisch kaum relevant und haben keine Auswirkungen auf die Lebensqualität. Darauf verweist eine Cochrane-Analyse.
Nein, es ist nicht immer Krebs: Anders als die üblichen Suchmaschinen im Internet will das Chat-Angebot der Uro-GmbH Nordrhein sachlicher informieren und erstmal beruhigen statt zu verunsichern.
Langlebigkeitsforscher Emil Kendziorra hat ein Start-up gegründet, das Menschen nach dem Tod kryokonserviert. Kritik an seinem Projekt ist der Arzt gewohnt – lässt sich aber nicht beirren.