Harnwegsinfekt: Nicht-antibiotische Therapie ist Option
Bei Patienten mit Harnwegsinfektionen empfiehlt die deutsche S3-Leitlinie primär eine antibiotische Therapie. Im Praxisalltag sind viele Ärzte aber nicht so streng. Und dafür gibt es gute Gründe.
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Welche Optionen stehen für die Langzeitprophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen bei multimorbiden, geriatrischen Patienten zur Verfügung? Eine Antwort bieten Real-World-Daten aus Deutschland.
In ca. 3% der unselektionierten Urine bei HWI-Verdacht finden sich Sprosspilze. Zur Therapie gibt es nur wenige Arzneimittel, darunter ein Antibiotikum mit guter in-vitro-Aktivität gegen Candida.
Aktuelle Erkenntnisse zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte, Resistenztrends bei E. coli und zur Wirksamkeit bewährter Antibiotika – basierend auf Real-World-Daten und Leitlinienempfehlungen.
Beim letzten Kongress der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft in Köln wurden neue in-vitro-Daten zu Bifonazol in Kombination mit Harnstoff vorgestellt – Zu den Studienergebnissen!
Das Breitspektrum-Antimykotikum Bifonazol wirkt nicht nur gegen Pilze, sondern auch antientzündlich. Studien zeigen: vergleichbare Wirkung wie Hydrokortison bei schnellerem Symptomrückgang.
Die schwer verlaufende Pilzinfektion der Kopfhaut durch Dermatophyten betrifft vorwiegend Kinder und erfordert eine monatelange Therapie bis zur vollständigen Heilung. Weiterlesen
Die Kombination Talazoparib plus Enzalutamid ist eine synergistisch wirkende Therapieoption beim mCRPC, mit der in der Studie TALAPRO-2 unabhängig vom HRR-Mutationsstatus und vs. Placebo plus Enzalutamid das mOS verlängert wurde. Wie ist die Kombination beim mCRPC ohne Mutationen sinnvoll einzusetzen?
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Machen sich erste Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindesalter bemerkbar, führt dies nicht immer zu einer Diagnose. Darum sollte eine ADHS auch dann in Betracht gezogen werden, wenn später im Leben entsprechende Symptome auftreten bzw. erstmals wahrgenommen werden.
Wie Real-World-Daten zeigen, treten innerhalb eines Jahres nach der Verordnung eines pflanzlichen Arzneimittels mit Isothiocyanaten (ITC) aus Kapuzinerkresse und Meerrettich signifikant weniger Rezidive an frühen, sporadischen und rezidivierenden Harnwegsinfektionen auf, als nach einer initialen Antibiose.
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Atmen, Abklopfen, achtsam sein – was bringt all das bei chronischen Schmerzen? Und welche weiteren Ansätze aus der Psychologie können Ärztinnen und Ärzte ihren Schmerzpatienten mitgeben?
Eine neue Studie zeigt: Schildern Menschen ihre Krankheitssymptome einer KI statt ärztlichem Fachpersonal, sinkt die Qualität ihrer Angaben. Dies gefährdet die Genauigkeit digitaler Diagnosen.
Das erste Quartal ohne Budgetierung für Hausarztpraxen ist durch: Arzt und Praxisberater Dr. Georg Lübben hat viele Abrechnungen vor der Abgabe bei der KV gesehen. Im Interview mit der Ärzte Zeitung erläutert er, worauf Praxen jetzt achten sollten.
Unmittelbar und kurzfristig könnte Kinesiotaping bei muskuloskelettalen Erkrankungen die Schmerzen verringern und unmittelbar auch die Funktion verbessern. Doch wie steht es um die Evidenz?
Manchmal muss es schnell gehen. Laut einer Studie kommen Sprachmodelle wie ChatGPT inzwischen genauso schnell zur richtigen Diagnose wie Ärztinnen und Ärzte, in zeitkritischen Situationen oft schneller. Was bedeutet dies für den zukünftigen Praxisalltag?
GLP-1-Rezeptoragonisten wirken bei übergewichtigen Menschen wohl auch positiv auf eine begleitende Alkoholabhängigkeit, wie eine dänische Studie nahelegt. Doch wie realistisch ist der Einsatz aktuell?