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Hautkrebs - Betriebskassen zahlen Vorsorge

MÜNCHEN (sto). In Bayern ist die Hautkrebsvorsorge für Versicherte der Betriebskrankenkassen ab sofort wieder Kassenleistung.

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Nach einer Vereinbarung, die rückwirkend zum 1. Februar mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) geschlossen wurde, können BKK-Versicherte ab vollendetem 13. Lebensjahr jährlich eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung bei einem Dermatologen in Anspruch nehmen.

Zur Untersuchung gehört auch eine Auflichtmikroskopie. Zudem werden die Versicherten über ihr Risikopotenzial aufgeklärt und sie erhalten Tipps, wie sich die Haut schützen lässt. Werden Auffälligkeiten diagnostiziert, folgt eine weitere Diagnose und gegebenenfalls die Behandlung. Für die Vorsorgeuntersuchung fällt keine Praxisgebühr an, teilte der BKK Landesverband Bayern mit.

"Die engen rechtlichen Spielräume haben es den bayerischen Betriebskrankenkassen in den vergangenen zwölf Jahren immer wieder schwer gemacht, Hautkrebs-Früherkennung als Kassenleistung anzubieten", sagte der Vorstandsvorsitzende des BKK Landesverbandes, Gerhard Schulte. Hautkrebserkrankungen würden zwar rasant zu nehmen, die Behandlungserfolge seien im frühen Stadium aber gut. Für die Krankenkassen sei es daher wichtig, dass sie die Kosten einer sinnvollen Vorsorgeuntersuchung übernehmen können, erklärte Schulte.

In Bayern erkrankt jeder hundertste Bürger im Laufe seines Lebens an einem Melanom. Hauptursache sei vor allem zuviel Sonne.

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