Onkologische Theranostik

Helmholtz-Verbund für Radiopharmazeutische Wissenschaften gegründet

Krebs mit Radiopharmaka besser zu bekämpfen und präziser aufzuspüren, ist das Ziel des neuen Wissenschaftsverbundes des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf und des Deutschen Krebsforschungszentrums.

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Heidelberg/Dresden. Die Endo-Radionuklidtherapie ist bereits Standrad-Therapie bei mehreren Krebsarten. Um auf dem zukunftsweisenden Gebiet der Endo-Radionuklidtherapie schneller Fortschritte zu erzielen, haben sich nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) zum „Helmholtz-Verbund für Radiopharmazeutische Wissenschaften“ zusammengeschlossen, wie es in einer DKFZ-Mitteilung vom Montag heißt.

Die beteiligten Institutionen sähen in der Bündelung der radiopharmazeutischen Krebsforschung über die Grenzen der einzelnen Institution eine große Chance, um Krebs schneller und zielführender zu bekämpfen. Ihr Ziel sei es, gemeinsam theranostische Arzneimittel für die Bildgebung und Endo-Radionuklidtherapie von Krebserkrankungen zu entwickeln und deren klinischen Einsatz voranzubringen.

Auch die Erprobung weiterer Radionuklide mit alternativem Wirkungsspektrum stehe auf dem Programm des Forschungsverbunds. Eine Schlüsselrolle spiele die Nachwuchsförderung und -generierung, um das Fachgebiet auch in Zukunft weiterentwickeln zu können. Zur Weiterbildung sei bereits eine fachübergreifende, öffentliche Seminarreihe angelaufen.(eb)

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