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Herausforderung Tuberkulose

Peter LeinerVon Peter Leiner Veröffentlicht:

Nicht nur, daß die Tuberkulose-Inzidenz in Osteuropa in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen ist und damit die Bedrohung für die Menschen in Westeuropa wächst - nun gibt es offenbar auch immer mehr Tuberkulose-Erreger vom Beijing-Stamm.

Und dieser Stamm ist virulenter als die bisher zirkulierenden Stämme. Innerhalb von nur sieben Jahren hat sich der Anteil dieses Stammes unter den resistenten Bakterienstämmen mehr als verdoppelt.

Diese Entwicklung ist schneller als erwartet, angefacht nicht zuletzt durch die vereinfachten Reisemöglichkeiten nach Osteuropa und in die Länder des Baltikums. Ein Fehler wäre es, sich vorrangig auf verbesserte Therapiemöglichkeiten zu konzentrieren.

Es müssen auch alle Anstrengungen unternommen werden, um die vielversprechende Impfstoffentwicklung vorantreiben und die Erreger mit modernen molekularbiologischen Methoden besser und schneller als bisher nachweisen zu können.

Zu allererst müssen aber Versorgungs-Projekte wie die des Pneumologen Dr. Dietrich Rohde und des Vereins Agitas Circle bei Düsseldorf im Königsberger Gebiet unterstützt werden, wo die Zahl resistenter Keime stark steigt.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Hoffnungen auf Impfstoffe gegen den Erreger der Tuberkulose

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