Suchtkrankheiten

Heroinabgabe noch bis Mitte 2008 in Hamburg

Veröffentlicht:

HAMBURG (di). Hamburg will seine Heroinambulanz vorerst mit einer Ausnahmegenehmigung weiterführen. Damit soll bis Sommer 2008 eine diamorphingestützte Substitution für die Patienten, die schon jetzt in der Heroinambulanz behandelt werden, möglich sein. Hamburgs Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram sieht dies aber nur als Übergangslösung an. Sie mahnte erneut eine bundeseinheitliche gesetzliche Regelung mit Qualitätsstandards an. Den Betrieb der Ambulanz mit Ausnahmegenehmigung finanziert die Stadt aus Haushaltsmitteln. Für die Finanzierung dieser Behandlungsform durch die gesetzliche Krankenversicherung ist unter anderem eine Verankerung im Betäubungsmittelgesetz notwendig.

Mehr zum Thema

Corona-Studien-Splitter

Positive Daten zu Corona-Totimpfstoff

Lauterbach-Plädoyer

„Cannabis-Ampel“ bekommt Gegenwind

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Im Rahmen eines Festaktes in Berlin wurden die Preisträger des Galenus-von-Pergamon-Preises und des Springer Medizin Charity Awards gekürt.

© Marc-Steffen Unger

Preisträger gekürt

Galenus-Preis und Charity Award: Das sind die Gewinner

Will beim 125. Deutschen Ärztetag Vizepräsident der Bundesärztekammer werden: Dr. Günther Matheis, Thoraxchirurg und Kammerchef Rheinland-Pfalz.

© Ines Engelmohr

Exklusiv Dr. Günther Matheis im Interview

„Hedgefonds werden auch im KV-System zu einem Problem“