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Heroinabgabe noch bis Mitte 2008 in Hamburg

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HAMBURG (di). Hamburg will seine Heroinambulanz vorerst mit einer Ausnahmegenehmigung weiterführen. Damit soll bis Sommer 2008 eine diamorphingestützte Substitution für die Patienten, die schon jetzt in der Heroinambulanz behandelt werden, möglich sein. Hamburgs Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram sieht dies aber nur als Übergangslösung an. Sie mahnte erneut eine bundeseinheitliche gesetzliche Regelung mit Qualitätsstandards an. Den Betrieb der Ambulanz mit Ausnahmegenehmigung finanziert die Stadt aus Haushaltsmitteln. Für die Finanzierung dieser Behandlungsform durch die gesetzliche Krankenversicherung ist unter anderem eine Verankerung im Betäubungsmittelgesetz notwendig.

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