Mamma-Karzinom

Ibandronat ist auch langfristig gut verträglich

NEU-ISENBURG (ikr). Ibandronat ist auch langfristig eine gut verträgliche Option zur Behandlung bei Knochenmetastasen. Das bestätigen neue Studiendaten, in denen das Bisphosphonat oral oder intravenös angewendet wurde.

Veröffentlicht:

115 Frauen mit Brustkrebs und Knochenmetastasen, die bereits zwei Jahre lang täglich 50 mg Ibandronat (in Deutschland als Bondronat® erhältlich) oral oder Placebo erhalten hatten, nahmen das Mittel für weitere zwei Jahre ein oder stiegen darauf um (Clin Drug Invest 26, 2006, 43). 69 Prozent der Frauen hatten Ibandronat über vier Jahre bekommen, die übrigen nur zwei Jahre.

In den ersten zwei Jahren hatten 19 Prozent der Frauen, die Placebo bekamen, unerwünschte Effekte. Von den Frauen, die zwei Jahre Ibandronat erhielten, waren es 35 Prozent. In den beiden Folgejahren gab es bei 5,6 Prozent der Patientinnen aus der Placebo-Ibandronat-Gruppe unerwünschte Effekte wie Dyspepsie und Hypokalzämie. Von den Frauen, die vier Jahre das Bisphosphonat bekommen hatten, kam es bei 6,3 Prozent zu solchen Effekten. Die Nierenfunktion blieb jedoch stabil. Der mittlere Serum-Kreatinin-Spiegel stieg in vier Jahren um maximal 0,1 mg / dl.

Auch die intravenöse Ibandronat-Therapie war in einer Langzeitstudie gut verträglich (Clin Drug Invest 26, 2006, 315). 46 Frauen mit Knochenmetastasen erhielten vier Jahre lang 6 mg Ibandronat alle drei bis vier Wochen. 13 Prozent hatten unerwünschte Effekte durch die Medikation wie Muskelkrämpfe oder Hautausschlag. Die Nierenwerte blieben stabil.

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Management tumorassoziierter VTE

© Leo Pharma GmbH

CME-Fortbildung

Management tumorassoziierter VTE

Anzeige | Leo Pharma GmbH
CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

© Leo Pharma GmbH

Empfehlungen

CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

Anzeige | Leo Pharma GmbH
Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

© Bristol-Myers Squibb

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

© Alpha Tauri 3D Graphics / shutterstock

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

© Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA

CAR-T-Zelltherapie

OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
3D-Darstellung von Neuronen mit Amyloid-Plaques. Nach wie vor stehen diese Plaques im Zentrum vieler Forschungsarbeiten zu neuen Alzheimertherapien.

© SciePro / stock.adobe.com

Internationaler Alzheimer-Kongress

Hoffnung auf neue Antikörper zur Alzheimer-Therapie