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In der Schweiz grassieren wieder die Masern

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BERN (ras). Im Schweizer Kanton Waadt sind seit Anfang Mai mehr als 20 Kinder und Jugendliche an Masern erkrankt. Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Bern mitteilte, hatten die meisten Betroffenen keinen Impfschutz gegen Masern. Bereits im Vorjahr grassierten in der Schweiz die Masern.

"Da die notwendigen Impfquoten in der Schweiz nicht erreicht werden, kann sich auch jetzt diese hochansteckende Virusinfektion weiter ausbreiten", warnt Hans-Peter Zimmermann vom BAG.

Für Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin zwei Masernimpfungen bis zum zweiten Lebensjahr. RKI und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands raten deutschen Urlaubern, die Ferien in dem betroffenen Gebiet in der Schweiz machen oder in südliche Länder reisen wollen, in denen Masern noch weit verbreitet sind, unbedingt zur Impfung.

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