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Intraperitoneale Chemo hilft bei Ovarialkarzinom

BALTIMORE (ple). Frauen mit Ovarial-Ca profitieren offenbar mehr von einer zusätzlichen intraperitonealen Therapie mit Paclitaxel plus Cisplatin als von einer ausschließlich intravenösen Kombi-Therapie.

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Einer US-Studie zufolge läßt sich durch die intraperitoneale Therapie die progressionsfreie Zeit um mehr als fünf auf fast 24 Monate und das Gesamtüberleben im Vergleich zur Gruppe nur mit intravenöser Therapie um fast 16 Monate auf etwa 66 Monate verlängern (NEJM 354, 2006, 34).

An der Studie nahmen 429 Frauen teil, die an einem Ovarial-Ca erkrankt waren und deren Resttumor nach der Operation im Durchmesser jeweils nur noch höchstens ein Zentimeter groß war. In der Verumgruppe erhielten die Frauen zunächst intravenös Paclitaxel.

Am zweiten Tag wurde über einen Katheter Cisplatin und am achten Tag Paclitaxel - jeweils intraperitoneal - verabreicht. In einem Kommentar im NEJM wird das Ergebnis als einer der größten Fortschritte in der gynäkologischen Onkologie bewertet.

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