Jeder zweite Fall von Brustkrebs über Abtasten erkannt

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STUTTGART (mm). Durch eigenes Abtasten der Brust haben über die Hälfte der Frauen, bei denen im Jahr 2007 in Baden-Württemberg erstmals ein bösartiger Brustkrebs stationär behandelt werden musste, zuvor selbst einen Knoten feststellen können. Der Selbstuntersuchung komme daher eine immer größere Bedeutung zu, teilte die Techniker Kasse in Baden-Württemberg mit.

Nach Zahlen der Geschäftsstelle für Qualitätssicherung im Krankenhaus sind im Südwesten im Jahr 2007 knapp 9000 Frauen erstmals wegen bösartigem Brustkrebs stationär behandelt worden. 7774 Patientinnen konnten angeben, was zur Diagnosestellung geführt hat. Danach war bei 4208 Frauen die Selbstuntersuchung Ausgangspunkt für die Diagnose.

Bei etwa jeder dritten Frau (2853) ist infolge einer Früherkennungsuntersuchung beim Arzt der Brustkrebs festgestellt worden. Zu den von Kassen bezahlten Früherkennungsuntersuchungen gehört im Südwesten seit dem 1. Dezember 2006 auch das Mammografie-Screening. Im Jahr 2007 wurden 71 893 Frauen untersucht.

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