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Neue Studie

Jodmangel in Europa bleibt wichtiges Thema

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Jodmangel ist laut der WHO eine der häufigsten Ursachen für neurologische Schäden bei Kindern und Neugeborenen, erinnert der Arbeitskreis Jodmangel in einer Mitteilung. Besonders in Europa sei eine Unterversorgung mit Jod in der Schwangerschaft und Stillzeit weit verbreitet, so der Arbeitskreis in Bezug auf eine Studie des EUthyroid Consortiums (Eur Thyroid J 2018; 7:193-200). Forscher gingen davon aus, dass bis zu 50 Prozent aller Neugeborenen aufgrund von Jodmangel nicht ihr volles kognitives Potenzial erreichen. "Trotzdem ist das Interesse der Öffentlichkeit und der Politik gering. Monitorings und Vorsorgeprogramme fehlen oder werden an vielen Stellen nicht wahrgenommen", moniert der Arbeitskreis.

Das EUthyroid Konsortium sehe Gesundheitsämter und Organisationen wie die EFSA (European Food Safety Agency), die ETA (European Thyroid Association), die WIA (World Iodine Association) oder etwa die IGN (Iodine Global Network) in der Verantwortung, die Aufmerksamkeit für Forschungserkenntnisse auf politischer, auf industrieller wie auch auf Bevölkerungsebene zu erhöhen. (mal)

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