Kaffeetrinker haben seltener Dauerkopfweh

TRONDHEIM (Rö). Menschen, die viel Kaffee trinken, haben seltener anhaltende Kopfschmerzen, wohl wegen der analgetischen Wirkung des Koffeins. Das lassen Studienergebnisse schließen.

Veröffentlicht:
Kaffeetrinker haben seltener Dauerkopfweh.

Kaffeetrinker haben seltener Dauerkopfweh.

© Foto: T.Tulic www.fotolia.de

In der norwegischen Studie wurden Daten von mehr als 50 000 Teilnehmern der Nord-Trondelag Health Survey ausgewertet (J. Headache Pain, 2009, 10, 153). Wie Forscher um Dr. Knut Hagen in Trondheim berichten, ergab sich in einer multivariaten Analyse eine schwache, aber signifikante Korrelation zwischen dem Kaffeekonsum und gelegentlichen Kopfschmerzen.

Im Gegensatz dazu waren Kopfschmerzen, die länger als 14 Tage pro Monat bestanden, weniger wahrscheinlich bei Menschen mit einem hohen Kaffeekonsum. Die norwegischen Wissenschaftler interpretieren das so, dass starker Kaffeekonsum chronische Kopfschmerzen in gelegentliche umwandelt. Als Ursache nehmen sie dafür die analgetischen Eigenschaften des Koffeins an.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kopfschmerzen

Migräne: Welche Therapie bei älteren Patienten möglich ist

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
SCD-PROTECT-Studie-- Frühe Phase nach Diagnose einer Herzinsuffizienz – deutlich höheres Risiko für den plötzlichen Herztod als in der chronischen Phase.

© Zoll CMS

SCD-Schutz in früher HF-Phase

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: ZOLL CMS GmbH, Köln
Abb. 2: Schneller Wirkeintritt von Naldemedin im Vergleich zu Placebo in den Studien COMPOSE-1 und COMPOSE-2

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [15]

Opioidinduzierte Obstipation

Selektive Hemmung von Darm-Opioidrezeptoren mit PAMORA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Viatris-Gruppe Deutschland (Mylan Germany GmbH), Bad Homburg v. d. Höhe
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Risikoadaptiertes Vorgehen

Lungenkrebs-Screening: Nach Rauchstopp erst später ins CT?

Urogenitale Malignome

Akute Zystitis kann auf künftigen Krebs hinweisen

Lesetipps
Spritze zum Impfen mit Schriftzug

© Fiedels / stock.adobe.com

Hotline Impfen

Stellen Sie Ihre Fragen zum Impfen!

Ein Mann mit naßgeschwitztem Gesicht und Hemd tupft sich mit einem Tuch die Stirn ab.

© Creatas / Thinkstock

Stufenschema

Das große Schwitzen: Strukturiert gegen Hyperhidrose vorgehen