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Welt Fistula Tag

Kampf gegen Geburtsverletzungen

Veröffentlicht:

MÜNCHEN. Die Vereinten Nationen rufen am 23. Mai zum ersten Mal den Welt Fistula Tag aus, teilen das Unternehmen Astellas und der Verein Fistula e.v. mit.

Damit würdigten sie die 10-jährige Kampagne gegen Geburtsfisteln von über 80 internationalen Organisationen. Darunter der Verein Fistula e. V. Deutschland, der ebenfalls sein 10-jähriges Bestehen feiert.

Im Rahmen seiner Corporate Social Responsibility unterstützt Astellas den Verein im Kampf gegen schwere Geburtsverletzungen in Äthiopien. Mit seiner weltweiten Kampagne möchte der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) das Thema Geburtsfisteln in der Öffentlichkeit bekannter machen.

Im Westen seien Geburtsfisteln ein vergessenes medizinisches Problem, doch laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) seien über zwei Millionen Frauen betroffen, heißt es in der Mitteilung.

In Äthiopien gebe es jährlich 9000 Neuerkrankungen, rund 100.000 Frauen leiden an den schlimmen Folgen der Geburtsverletzungen.

Durch lange und schwere Geburten wird die Blutversorgung des mütterlichen Gewebes unterbrochen. Dabei entstehen Fisteln zwischen Blase und Scheide beziehungsweise Rektum.

Die betroffenen Frauen leiden für den Rest ihres Lebens an schwerster Inkontinenz und leben oft isoliert am Rande der Dorfgemeinschaft. (eb)

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