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Kinder mit Allergien haben erhöhtes Risiko zu schnarchen

NORTHBROOK (ddp.vwd). Kinder von schnarchenden Eltern haben ein erhöhtes Risiko, selbst auch zu schnarchen.

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Die Wahrscheinlichkeit zu schnarchen ist ebenfalls größer bei Kindern mit einer Veranlagung für Allergien. Das hat eine US-amerikanische Forschergruppe um Dr. Maninder Kalra vom Kinderkrankenhaus in Cincinnati bei einer Studie herausgefunden.

Diese Resultate könnten bei der Früherkennung von Atmungsstörungen bei Kindern helfen, so die Wissenschaftler in der April-Ausgabe des Fachmagazins "Chest" .

Das Wissenschaftlerteam untersuchte 681 etwa einjährige Kinder sowie deren Eltern und ermittelte die Beziehungen zwischen Schnarchen bei Eltern und Kindern und allergischen Überempfindlichkeiten. Das Resultat: 15 Prozent der untersuchten Kinder waren Schnarcher.

Kinder mit mindestens einem regelmäßig schnarchenden Elternteil hatten ein dreifach höheres Risiko zu schnarchen als Kinder ohne familiäre Vorbelastung. Bei Kindern mit einer Veranlagung zu Allergien war die Wahrscheinlichkeit zweimal höher als bei Kindern ohne allergische Überempfindlichkeit.

Schnarchen ist bei Kindern das häufigste Symptom für Atmungsstörungen im Schlaf. Werden die Kinder nicht behandelt, können sie zu Lernschwierigkeiten, Stoffwechselstörungen und zu Herzkreislauferkrankungen führen.

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