Urologische Krankheiten

Klinefeltersyndrom: Gesellschaft fördert Aufklärung

Veröffentlicht: 28.04.2010, 05:00 Uhr

MÜNSTER (ars). In Deutschland leben 40 000 Jungen und Männer mit zwei X-Chromosomen, dem Klinefelter-Syndrom, aber nur ein Fünftel wird erkannt. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie will daher die Aufklärung von Eltern und Kinderärzten verstärken, indem sie etwa die Verteilung von Info-DVDs auf Kongressen unterstützt. 

Ziel ist eine frühe Behandlung, etwa mit Ergotherapie und Testosteronersatz, um Folgen wie Kinderlosigkeit, Erektionsstörungen, Osteoporose und Diabetes vorzubeugen. Zudem bemüht sich ein Forschungsprojekt des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie in Münster zusammen mit Urologen um individualisierte Therapien. Die Auswirkungen des Syndroms - gestörte Feinmotorik, verzögerte Pubertät, verminderte Produktion von Testosteron und zeugungsfähigen Spermien - sind von Patient zu Patient unterschiedlich.

Mehr zum Thema

Metastasiertes hormonsensitives Prostata-Ca

Neue Therapieoption bei Prostata-Ca

Therapeutische Konsequenzen gefordert

SARS-CoV-2 geht an die Nieren

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ist der ICD noch immer ein Lebensretter?

Kardiologie

Ist der ICD noch immer ein Lebensretter?

Chloroquin und Co: Geringe Erfolgsaussicht bei COVID-19

Neue Datenanalyse

Chloroquin und Co: Geringe Erfolgsaussicht bei COVID-19

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden