Direkt zum Inhaltsbereich

Kriterien für Zentren zu Brustschmerz

Veröffentlicht:

HAMBURG (Rö). Zur immer besseren Akutversorgung von Herzinfarkt-Patienten haben so genannte Chest Pain Units, also Brustschmerz-Spezialzentren, eine zentrale Bedeutung, hat Professor Gerd Heusch aus Essen bei der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Essen betont. Ziel einer Chest Pain Unit ist es, einen akuten oder neu aufgetretenen unklaren Schmerz in der Brust, der ein Hinweis auf einen Herzinfarkt sein kann, rasch und zielgerichtet abzuklären. Denn rasche Erkennung des Problems und darauf folgende effektive Behandlung hängen direkt zusammen.

Die DGK hat bei der Tagung Qualitätskriterien für Chest Pain Units vorgestellt, die sie erarbeitet hat. Die Voraussetzungen sind streng: Ein Herzkatheter-Labor muss zum Beispiel 24 Stunden an jedem Tag einsatzbereit sein. Zu dessen Betrieb müssen wenigstens vier interventionell erfahrene Kollegen zur Verfügung stehen.

Derzeit gibt es in Deutschland etwa 30 Brustschmerz-Zentren, die die Voraussetzungen für die Zertifizierung erfüllen können, von Universitätskliniken bis zu großen kardiologischen Praxen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Anpfiff fürs Herzrasen

Gefährlich emotional: Wenn Fußball aufs Herz geht

Fettleibigkeit beginnt im Gehirn

Adipositas: Wechselspiel zwischen Genetik, Hirn und Mikrobiom

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen

Damit die Behandlung anschlägt

Intensivierung bei therapieresistenter Hypertonie: Wie vorgehen?

Fettleibigkeit beginnt im Gehirn

Adipositas: Wechselspiel zwischen Genetik, Hirn und Mikrobiom

Lesetipps