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First-Line-Therapie

Leberkrebs: Zulassung für neue Kombi empfohlen

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Grenzach-Wyhlen. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) empfiehlt die Zulassung von Tecentriq® (Atezolizumab) in Kombination mit Avastin® (Bevacizumab) für die First-Line-Therapie erwachsener Patienten mit fortgeschrittenem oder nicht-resezierbarem hepatozellulärem Karzinom (HCC).

Grundlage für das positive Votum sind die Resultate der Phase-III-Studie IMbrave150. Die First-Line-Kombination zeige bei HCC-Patienten einen deutlichen Überlebensvorteil gegenüber dem aktuellen Standard Sorafenib und reduziere das Mortalitätsrisiko der Patienten signifikant um 42 Prozent, teilt das Unternehmen Roche mit. Auch das progressionsfreie Überleben sei signifikant verbessert worden. Dies ist, wie der längere Erhalt der Lebensqualität, klinisch bedeutsam. Die Sicherheit und Verträglichkeit entsprach den bekannten Profilen der Einzelsubstanzen, es wurden keine neuen Sicherheitssignale beobachtet.

Die Studie IMbrave150 ist eine multizentrische, randomisierte und offene Phase-III-Studie zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit von Tecentriq® in Kombination mit Avastin® vs. Sorafenib (Randomisierung 2:1) bei 501 Patienten mit fortgeschrittenem oder nicht-resezierbarem HCC, die zuvor keine systemische Therapie erhalten hatten. (eb)

Quelle: Mitteilung vom Unternehmen Roche

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