Alzheimer

MRT und PET nicht für die Routine

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DRESDEN. Farbenprächtige und eindrucksvolle Bilder des menschlichen Gehirns sollten nicht dazu führen, die Bedeutung bildgebender Verfahren bei der Vorhersage der Alzheimer-Krankheit zu überschätzen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN).

MRT, PET und SPECT - schmerz- und berührungslos kann man damit feinste Strukturen darstellen, neuerdings auch die Menge bestimmter Protein-Ablagerungen, die sich im Verlauf von Jahrzehnten ansammeln und schließlich zur Alzheimer-Krankheit führen können.

Das Für und Wider solch einer frühen Diagnostik und die derzeit zur Verfügung stehenden Ansätze müssen jedoch sorgfältig diskutiert werden, bevor sie in die Praxis Einzug halten und als Routineverfahren zum Einsatz kommen, teilt die DGN mit.

Zwar sein in Studien ein Zusammenhang gezeigt worden zwischen der Anhäufung von beta-Amyloid (A-beta, Aß) und der geistigen Leistungsfähigkeit. Allerdings ermittelten die Studien lediglich statistische Zusammenhänge, so die DGN.

Diese seien zwar für die Forschung und die Planung klinischer Studien äußerst wertvoll. Für eine Vorhersage der Krankheit bei individuellen Patienten seien diese Bilder jedoch nur von begrenztem Nutzen. (eb)

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