Direkt zum Inhaltsbereich

KOMMENTAR

Mindestalter für Blutspender

Peter LeinerVon Peter Leiner Veröffentlicht:

Wer in Deutschland Blutspenden will, muss gesund und fit sein. Das Deutsche Rote Kreuz etwa hat dazu eine lange Liste an Kriterien nach den Richtlinien der Bundesärztekammer "zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen" aufgestellt. Das Erfüllen dieser Kriterien soll dazu beitragen, dass die Spende für den Spender komplikationslos verläuft und dass das gespendete Blut oder das daraus hergestellte Blutprodukt für den Empfänger sicher ist. Dazu gehört nicht nur, dass potenzielle Blutspender etwa keine Infektionskrankheit haben dürfen, sondern auch, dass sie mindestens 18 Jahre alt sein müssen.

Das Mindestalter fürs Blutspenden von 18 Jahren in Deutschland ist ein gutes Auswahlkriterium. Das bestätigen jetzt die Ergebnisse einer Studie des US-amerikanischen Roten Kreuzes: Junge Menschen laufen der Studie zufolge doch eher Gefahr, bei einer Blutentnahme zum Beispiel ohnmächtig zu werden und sich zu verletzen. Auch wenn Blutspenden - etwa wie jedes Jahr während der Sommerferien - knapp werden, darf das auch weiterhin kein Grund sein, die Richtlinien ändern zu wollen, um auch jüngere Menschen zum Aderlass bewegen zu können.

Schlagworte:
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: MS-Krankheitsdynamik: Patientinnen und Patienten bewegen sich von frühen Stadien über Phasen fokaler Entzündung in fortgeschrittene, meist irreversible Stadien

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [4]

Multiple Sklerose heute

Praxisrelevante Daten im Fokus

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

PPAR-Isoform-Selektivität: wissenschaftliche Grundlagen und klinische Relevanz

Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Planegg-Martinsried
Abb. 1: Studie MajesTEC-3: progressionsfreies Überlebenc

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neue Therapieoption beim rezidivierten oder refraktären Multiplen Myelom (RRMM)

Teclistamab-Daratumumab erzielt bislang unerreichten PFS-Vorteil bei RRMM ab dem 1. Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Dreidimensionale medizinische Illustration des Varicella-Zoster-Virus, einem Virus das Windpocken, Hautblasen, Nesselsucht, Wunden und Gürtelrose verursacht.

© Corona Borealis / stock.adobe.com

Atypische Symptome

Kasuistik: Periphere Fazialisparese mit erstaunlicher Ursache

MRT-Bild eines Schädels, das im linken Auge eine Netzhautablösung zeigt.

© James Cavallini / Science Photo Library

Aufklärung zu Risikogruppen essenziell

Netzhautablösung: Warnzeichen rechtzeitig erkennen