Botulinumtoxin – injiziert in die Stirn – konnte bereits bei Depressionen seine Wirkung unter Beweis stellen. Nun wurde ein positiver Effekt auch bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung belegt.
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Naloxon kann Leben retten. Auch im Rahmen einer Drogenersatztherapie, insbesondere zu deren Beginn, ist die Verordnung des Opioid-Antagonisten angezeigt.
Die gezielte Beeinflussung der Tau-Pathologie allein reicht offenbar nicht aus, um den Verlauf einer frühen Alzheimer-Krankheit zu verlangsamen. Warum diese Studienergebnisse nicht das Ende der Tau-Forschung bedeuten.
In der Sprechstunde berichten besorgte Eltern über Zähneknirschen bei ihrem Kind: Welche Optionen haben Ärztinnen und Ärzte nun? Bei der Einordnung hilft die aktualisierte S3-Leitlinie Bruxismus.
Multiple Sklerose (MS) kann weitreichende Auswirkungen auf körperliche und kognitive Fähigkeiten haben. Aktuelle Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven auf die Versorgung der Patienten.
Welche Auswirkungen hat die Therapie bei MS auf die Lebensqualität? Langzeitdaten lieferten Erkenntnisse dazu und beziehen sowohl körperliche als auch mentale Aspekte mit ein.
Als besonders belastend werden bei MS häufig nicht nur körperliche Einschränkungen, sondern vor allem Symptome wie Fatigue, kognitive Beeinträchtigungen oder Depressionen erlebt.
Bei Menschen, die an einer Seltenen Erkrankung leiden, vergehen einer aktuellen Umfrage zufolge vom ersten Auftreten der Symptome bis zu einer bestätigten Diagnose fast fünf Jahre. Zudem erhalten fast drei Viertel der Betroffenen zunächst eine Fehldiagnose.
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In der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS hat der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab über den Beobachtungszeitraum von bis zu sieben Jahren eine anhaltende Wirksamkeit und ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil gezeigt – sowohl bei kürzlich diagnostizierten, therapienaiven Patientinnen und Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) als auch in der Gesamtpopulation.
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Die generalisierte Myasthenia gravis (MG) ist eine seltene, chronische neuromuskuläre Autoimmunerkrankung. Jeweils gehäuft tritt die generalisierte MG bei jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren oder bei Männern zwischen dem 60. und 75. Lebensjahr auf.
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Menschen mit Stiff-Person-Syndrom, mit Duchenne-Muskeldystrophie oder mit Multisystematrophie können hoffen: In Phase-II- und Phase-III-Studien zeigten sich Erfolge bei der Therapie. Allerdings gab es auch Rückschläge in der Forschung.
Patienten mit kardiovaskulärem Risiko oder chronischem Koronarsyndrom sollten eine Bewegungstherapie erhalten. Dafür spricht sich die „Klug entscheiden“-Initiative der DGIM aus – und gibt Empfehlungen, wie häufig trainiert werden sollte.
In unternehmerische Verantwortung kann man auch hineinwachsen – etwa über Beteiligungsmodelle an Praxen oder MVZ. Wie dabei vorzugehen ist und was es bringt, erläutert Rechtsanwalt Dr. Lars Lindenau im „ÄrzteTag“-Podcast.
Nach Einführung des Hautkrebs-Screenings 2008 ging die Melanom-Mortalität in Deutschland einer Studie zufolge zwar zurück – jedoch nicht stärker als in Ländern ohne Screening. Die Früherkennungsmaßnahme scheint damit nicht den erhofften Erfolg zu bringen.
Frakturen und Stürze gehören zu den gravierendsten Gesundheitsrisiken im höheren Lebensalter. Eine große Metaanalyse bewertet den Nutzen von Kalzium und Vitamin D neu – und stellt gängige Empfehlungen infrage.
Analgetika werden bei älteren Patienten mitunter anders verstoffwechselt. Zudem kann eine Multimedikation zu mehr Nebenwirkungen führen. Die Leitlinie GeriPAIN gibt Tipps für die Schmerztherapie bei geriatrischen Patienten.