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Mit Budesonid plus UDCA geht Fibrose zurück

DRESDEN (gvg). Bei Leberfibrose kann eine Kombitherapie mit Budesonid und Ursodeoxycholsäure (UDCA) eine echte Rückentwicklung des bindegewebigen Umbaus erreichen. Wichtig ist ein früher Therapiebeginn.

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"Die Kombination beeinflusst die Gewebsveränderungen in der Leber deutlich günstiger als UDCA allein", betonte Professor Tilman Sauerbruch von der Universität Bonn. Als Beleg zitierte er auf der Falk Gastro-Konferenz in Dresden eine randomisiert-kontrollierte Studie bei Patienten mit primär-biliärer Zirrhose (PBC).

Die Patienten erhielten entweder 6 mg Budesonid (zum Beispiel Budenofalk®) plus 15 mg UDCA pro Kilogramm Körpergewicht (etwa Ursofalk®) pro Tag oder aber nur UDCA. Die Therapie lief über einen Zeitraum von drei Jahren. Zu Beginn und am Ende wurde jeweils die Leberhistologie beurteilt.

Mit der Kombitherapie verbesserte sich das PBC-Stadium im Mittel um 22 Prozent. Mit der Monotherapie verschlechterte es sich um ein Fünftel, so Sauerbruch auf der von der Falk Foundation unterstützten Veranstaltung. Auch die histologische Ausprägung der Fibrose ging um ein Viertel zurück, verglichen mit einer Zunahme um 70 Prozent im Kontrollarm. Sauerbruch betonte, dass protektive Effekte vor allem bei einer frühen Dauertherapie zu erwarten seien: Gerade UDCA ist ein Medikament, das eher früh im Krankheitsverlauf seinen vollen Nutzen entfaltet.

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