Mit Metformin weniger ovarielle Überstimulation

NEU-ISENBURG (eb). Nehmen Frauen mit einem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) während einer ovariellen Gonadotropin-Stimulation zur In-vitro-Fertilisation (IvF) Metformin ein, können sie einer italienischen Studie zufolge ihr Risiko für eine ovarielle Überstimulation (OHSS) um 70 Prozent reduzieren.

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An der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie nahmen 120 Patientinnen mit einem PCOS teil.

Um festzustellen, ob durch Metformin das Risiko einer Überstimulation gesenkt werden kann, erhielten Probandinnen mit ovarieller Gonadotropinstimulation im Rahmen einer IvF Metformin (500 mg 3 x täglich) oder Placebo (Fertility and Sterility 2011; online 7. Oktober).

In der Metformin-Gruppe zeigten sich signifikant weniger ovarielle Überstimulationssyndrome (relatives Risiko 0,28, p = 0,003).

Entsprechend brachen die Frauen die Behandlung auch seltener ab als in der Placebogruppe. Für mittlere bis schwere OHSS sank das Risiko sogar um 80 Prozent.

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