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Prävention

Neue Leistung kommt 2017

Ein neuer Baustein im "Check-up 35": Männer ab 65 haben künftig Anspruch auf Vorsorge gegen Bauchaortenaneurysma.

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BERLIN.  Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) kürzlich beschlossen hat, das Ultraschallscreening zur Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas für Männer ab 65 in den GKV-Katalog aufzunehmen, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung jetzt weitere Details zur Ausgestaltung dieser Präventionsleistung mitgeteilt.

Demnach soll das Screening „bevorzugt im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung ‚Check-up 35‘ einmalig erfolgen“, heißt es. Durchführen dürften diese neue Leistung alle Ärzte, die eine Genehmigung zur Ultraschalluntersuchung des Bauches haben.

Derzeit bereitet der GBA eine begleitende Versicherteninformation vor, die voraussichtlich Anfang kommenden Jahres beschlossen werden wird. Frühestens danach kann auch der Beschluss zur Diagnostik des Bauchaortenaneurysmas in Kraft treten. Zudem muss eine Leistungsposition im EBM geschaffen werden.

Das Bewertungsverfahren zu der neuen Früherkennungsuntersuchung sei auf Antrag der Patientenvertreter im GBA aufgenommen worden, heißt es. Nach Studienlage sei ein Nutzen des Screenings für Männer belegt, jedoch nicht für Frauen.

Laut GBA liege bei geschätzt vier bis acht Prozent der Männer über dem 65. Lebensjahr ein Bauchaortenaneurysma vor. Von den Frauen dieser Altersgruppe seien lediglich ein halbes bis 1,5 Prozent betroffen. Die Erkrankung kann bekanntlich unbehandelt „innerhalb kürzester Zeit zum Tod“ führen. (cw)

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