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Neue Option, wenn ein TNFa-Blocker versagt hat

HAMBURG (sir). TNFa-Hemmer haben sich in der Therapie bei Rheumatoider Arthritis bewährt. Reicht deren Wirksamkeit nicht aus, bietet sich zur Weitertherapie der selektive Co-Stimulations-Blocker Abatacept an.

Veröffentlicht:

"Etwa 30 Prozent der mit TNFa-Hemmern behandelten Patienten mit Rheumatoider Arthritis beenden die Therapie innerhalb des ersten Jahres." Gründe für den Therapie-Abbruch seien unzureichendes oder nachlassendes Ansprechen oder nicht tolerierte unerwünschte Wirkungen, so Professor Andreas Krause aus Berlin bei einem von BristolMyers Squibb unterstützten Symposium. Die meisten dieser Patienten werden auf einen alternativen TNFaa-Blocker eingestellt, so Krause. Es sei aber zu bedenken, ob nicht ein Biological mit anderem Wirkmechanismus vorzuziehen sei.

Infrage kämen dafür etwa der gegen B-Zellen gerichtete Antikörper Rituximab oder das neue Abatacept (Orencia®), das die T-Zell-Aktivierung moduliert. Daten zur Wirksamkeit von Abatacept nach erfolgloser TNFaa-Blockade habe die ReAct*-Studie geliefert. Innerhalb von zwölf Wochen besserten sich bei 40 Prozent der Patienten mit Abatacept die Symptome um 50 Prozent (ACR-50- Ansprechen).

Welche Patienten eher von einer Therapie mit Abatacept oder einer Weiterbehandlung mit einem alternativen TNFa-Blocker profitieren, müsse noch genauer untersucht werden, so Krause.

* Research in Active Rheumatoid Arthritis

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