Direkt zum Inhaltsbereich

Neue europäische Schlaganfall-Gesellschaft gegründet

HEIDELBERG (eb). Am 16. Dezember 2007 wurde die europäische Schlaganfall-Gesellschaft ESO (European Stroke Organisation) in Heidelberg gegründet. Eine Hauptaufgabe der neuen Gesellschaft ist die Entwicklung von neuen Strategien, um die Zahl der Todesfälle durch Schlaganfälle zu verringern. Schlaganfall gehört zusammen mit Herzinfarkt und Krebs zu den häufigsten Todesursachen in Europa - und ist die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung.

Veröffentlicht:

Die ESO ist durch die Verschmelzung des European Stroke Council (ESC) und der European Stroke Initiative (EUSI) entstanden. Zu den Mitgliedern der neuen Organisation gehören Schlaganfall-Forscher und Kollegen aus den meisten europäischen Ländern sowie nationale und regionale Schlaganfall-Gesellschaften. Die ESO baut auf den erfolgreichen Vorarbeiten der Vorgängerorganisationen auf, die mit der Einrichtung von Stroke Units bereits Standards gesetzt haben. Professor Werner Hacke, Ärztlicher Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg, ist Übergangs-Gründungspräsident der ESO.

Wesentliche Aufgaben der ESO sind die Weiterschreibung der europäischen Richtlinien zur Behandlung bei Schlaganfällen, die bislang in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden sowie Fortbildungen (die erfolgreichen Summer-Schools, die Fortbildung "European Master of Stroke Medicine Program" gemeinsam mit der Donau Universität in Krems sowie jährlich Symposien).

Bei ihrer Gründung hat die ESO ein kommissarisches Komitee benannt, das bis zur ersten regulären Wahl bei der Europäischen Schlaganfall-Konferenz im Mai 2008 in Nizza unter Vorsitz von Hacke, dem bisherigen Präsidenten der ESO und der EUSI, arbeiten wird. Zum Komitee gehören Professor Michael Brainin, Österreich (Sekretär), Professor Bo Norrving, Schweden, Professor Ken Lees, Glasgow, Professor Didier Leys, Frankreich, Professor Veronika Skovortsova, Russland, Professor Jose Ferro, Portugal, und Professor Rolf Schneider, Deutschland (Schatzmeister).

Weitere Infos und Details zur Mitgliedschaft bei der ESO gibt es unter: www.eso-stroke.org

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Phase-III-Studie EMPHASIS

Antibiotikum verbessert wohl Prognose nach leichtem Schlaganfall

ACC-Kongress

Vorhofflimmern: Kann ein Vorhofohrverschluss die Antikoagulation ersetzen?

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Update der S3-Leitlinie

Neue Empfehlung in der Sepsis-Therapie

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?

Lesetipps
Kann sich Herpes zoster nach der Varizellen-Impfung entwickeln?

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Kann sich Herpes zoster nach der Varizellen-Impfung entwickeln?