Arthrose

Neues Molekül in Pathogenese der Arthrose entdeckt

Veröffentlicht: 08.04.2010, 17:24 Uhr

WIESBADEN (hub). Das Molekül Asporin - auch periodontal ligament-associated protein 1 (PLAP) genannt - ist genetisch mit der Bandscheibendegeneration bei Arthrose assoziiert. Asporin sei auch in zentrale Stoffwechselwege wie die Synthese von Aggrecan und Kollagen Typ II involviert, berichtete Professor Ulf Müller-Ladner aus Bad Nauheim. 

Chondrozyten, die Asporin produzieren, reagierten zudem geringer auf den essenziellen Wachstumsfaktor TGFβ. So sei erklärbar, warum gerade in schweren Stadien der Bandscheibendegeneration viel Asporin präsent sei, sagte der Rheumatologe. Erkrankter Knorpel regeneriere zudem schlechter, da die Knorpelvorläuferzellen bei Arthrose anders verteilt seien, nämlich in Form von Clustern.

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Raucher: „Entwöhnung kommt oft viel zu spät“

Exklusiv Nikotinsucht

Raucher: „Entwöhnung kommt oft viel zu spät“

Trump: USA steigen aus der WHO aus

Mitten in der Corona-Krise

Trump: USA steigen aus der WHO aus

COVID-19 und Krebs: völlig neue Fragestellungen

Virtueller ASCO

COVID-19 und Krebs: völlig neue Fragestellungen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden